US-Arbeitsmarkt - Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend stark gesunken

In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen.
04.05.2017 14:48
Ein SGS-Mitarbeiter in den USA: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinkt.
Ein SGS-Mitarbeiter in den USA: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinkt.
Bild: ZVG

Sie sei um 19 000 auf 238 000 Anträge gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit 248 000 Anträge gerechnet.

Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt sind die Erstanträge zuletzt um 750 auf 243 000 gestiegen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gelten unter Ökonomen als guter Indikator für die kurzfristige Entwicklung am Arbeitsmarkt. Allerdings können die Daten durch Entwicklungen in einzelnen Bundesstaaten verzerrt sein, was stärkere Schwankungen mit sich bringen kann.

Auch die Produktivität sinkt

Die Produktivität der amerikanischen Wirtschaft ist im ersten Quartal 2017 stärker als erwartet gesunken. In den Monaten Januar bis März habe es einen Rückgang um 0,6 Prozent gegeben, teilte das US-Arbeitsministeriums am Donnerstag mit. Analysten hatten nur einen Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Im vierten Quartal 2016 hatte es noch einen Anstieg der Produktivität um revidiert 1,8 Prozent (zuvor 1,3 Prozent) gegeben.

(AWP)