US-Behörde gibt grünes Licht für Syngenta-Verkauf an ChemChina

Die geplante Fusion zwischen Syngenta und der chinesischen ChemChina hat eine wichtige Hürde genommen.
22.08.2016 07:22
Die USA willigt dem Syngenta-ChemChina-Deal ein.
Die USA willigt dem Syngenta-ChemChina-Deal ein.
Bild: Bloomberg

Die amerikanische Behörde CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) habe für die geplante Transaktion die Freigabe erteilt, teilt Syngenta am Montag mit.
In Marktkreisen wurde teilweise in Zweifel gezogen, dass die US-Behörden für diesen Deal grünes Licht geben könnten, entsprechend notiert die Aktie mit einem Schlusskurs von 380,80 CHF vom vergangenen Freitag deutlich unter den gebotenen 465 USD je Aktie, wobei hier noch eine Dividende obendrauf kommt.

Zusätzlich zur Freigabe des CFIUS sei der erfolgreiche Abschluss der Transaktion aber auch von der kartellrechtlichen Überprüfung durch zahlreiche regulatorische Behörden weltweit abhängig sowie von weiteren Bedingungen, schreibt Syngenta. Beide Unternehmen arbeiteten indes eng mit den involvierten Zulassungsbehörden zusammen und die Gespräche seien konstruktiv.

Den Abschluss der vorgesehenen Transaktion erwartet Syngenta weiterhin bis Ende Jahr.

(AWP)