US-Börsen kommen kaum vom Fleck

Die Wall Street ist nach der Rekordjagd der vergangenen Wochen am Donnerstag kaum vom Fleck gekommen.
28.07.2016 22:30
Wie gehts weiter? Händler an der Wall Street am Donnerstag.
Wie gehts weiter? Händler an der Wall Street am Donnerstag.
Bild: Bloomberg

"Wenn es immer nur in die eine Richtung geht, ist es Zeit für eine Konsolidierung oder eine kleine Rast", sagte Stratege David Donabedian vom Vermögensverwalter Atlantic Trust Private Wealth Management.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,1 Prozent tiefer auf 18'456 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stieg dagegen 0,2 Prozent auf 2170 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,3 Prozent auf 5154 Punkte vor.

Bei den Einzelwerten verteuerten sich Facebook-Aktien um 1,3 Prozent. Wie schon zu Jahresanfang verdreifachte das weltgrösste Online-Netzwerk dank sprudelnder Werbeeinnahmen den Nettogewinn auch im zweiten Quartal. Bilanzen von Google und Amazon wurden nach Börsenschluss erwartet.

Autobauer-Aktien lassen Federn

Überraschend schwache Quartalszahlen setzten unterdessen Ford unter Druck. Die Aktien des Autobauers brachen um mehr als 8 Prozent ein. Die Anteilsscheine des Konkurrenten General Motors (GM) liessen 3,2 Prozent Federn. Bei Fiat-Chrysler betrug das Minus 4,8 Prozent.

Den Rückgang der Ölpreise bekamen die Konzerne Exxon und Chevron zu spüren. Die Titel verloren 0,8 Prozent beziehungsweise 0,5 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 880 Millionen Aktien den Besitzer. 1521 Werte legten zu, 1427 gaben nach und 154 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,93 Milliarden Aktien 1337 im Plus, 1511 im Minus und 168 unverändert.

Die US-Kreditmärkte bewegten sich wenig. Die zehnjährigen Staatsanleihen gewannen 3/32 auf 101-3/32. Die Rendite sank auf 1,5044 Prozent. Der 30-jährige Bond erhöhte sich um 1/32 auf 105-29/32 und rentierte mit 2,2276 Prozent. (Büro New York; geschrieben von Birgit Mittwollen; redigiert von Ralf Bode; bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 069-7565 1312 oder 030-2888 5168)

(Reuters)