US-Firmen schaffen im Juni mehr Jobs als erwartet

Die Unternehmen in den USA haben im Juni mehr Jobs geschaffen als erwartet. Insgesamt entstanden 172'000 Stellen, wie der Arbeitsvermittler ADP am Donnerstag bekannt gab.
07.07.2016 14:21
Ein Arbeiter beim Löten: Die Zahl der Stellen in den USA nimmt zu.
Ein Arbeiter beim Löten: Die Zahl der Stellen in den USA nimmt zu.
Bild: Pixabay

Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 159'000 gerechnet, nach einem Plus von 168'000 im Vormonat. Experten blicken nun mit Spannung auf den Job-Bericht der US-Regierung, der am Freitag veröffentlicht wird. Er umfasst nicht nur Stellen in Firmen, sondern auch des Staates. Fachleute rechnen dabei mit einem Plus von insgesamt 175'000 Arbeitsplätzen.

Die amerikanische Notenbank Fed, die mit ihrer Geldpolitik Vollbeschäftigung fördern soll, legt besonderes Augenmerk auf diese Daten. Die Währungshüter in Washington entscheiden Ende des Monats wieder über den Leitzins, den sie im Dezember erstmals seit fast zehn Jahren erhöht hatten. Angesichts des Brexit-Votums und den wirtschaftlichen Folgen einer Abkehr der Briten von der EU haben die Währungshüter bereits signalisiert, dass sie es mit einer geldpolitischen Straffung nicht eilig haben. An den Märkten wird die Wahrscheinlichkeit niedrig eingeschätzt, dass der Leitzins von derzeit 0,25 bis 0,5 Prozent dieses Jahr noch angehoben wird.

(Reuters)