US-Investmentbank - Gewinn von Morgan Stanley fällt um 9 Prozent

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat im ersten Quartal die Schwäche im Handel mit Anleihen und Aktien sowie die Flaute bei Börsengängen zu spüren bekommen.
17.04.2019 13:45
Morgan-Stanley-Gebäude in London.
Morgan-Stanley-Gebäude in London.
Bild: cash

Die Erträge sanken im Auftaktquartal um 7 Prozent auf 10,29 Milliarden Dollar, wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn ging um 9 Prozent auf 2,34 Milliarden Dollar zurück. "Wir haben trotz eines schwachen Jahresstarts solide Ergebnisse geliefert", zeigt sich Konzernchef James P. Gorman dennoch zufrieden. Trotz der weiterhin bestehenden globalen Risiken hätten sich die Märkte erholt und Morgan Stanley sei gut aufgestellt.

Der Regierungsstillstand in den USA sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China drückten auf die Handelslaune der Kunden, die Handelserträge sanken um insgesamt 15 Prozent. Bereits in den vergangenen Tagen hatten andere grosse US-Banken ihre Bilanzen veröffentlicht und über starke Rückgänge vor allem im Aktien- aber auch im Anleihenhandel berichtet.

Die Universalbanken J.P. Morgan und die Bank of America konnten dank ihres starken Privatkundengeschäfts dennoch Rekordergebnisse verkünden. Die Investmentbank Goldman Sachs, die ihr Privatkundengeschäft erst seit einigen Jahren aufbaut, traf die Kapitalmarktschwäche dagegen noch stärker als Morgan Stanley - der Gewinn brach um ein Fünftel auf 2,18 Milliarden Dollar ein.

(Reuters) 

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