US-Investmentbank - Goldman Sachs enttäuscht im Anleihengeschäft

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn weniger stark als erwartet vom Handel an den Finanzmärkten profitiert.
18.04.2017 14:10
Kann mit den 1.-Quartals-Zahlen die Analystengemeinde nicht zufriedenstellen: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein.
Kann mit den 1.-Quartals-Zahlen die Analystengemeinde nicht zufriedenstellen: Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein.
Bild: Bloomberg

Dennoch gelang es dem Wall-Street-Haus, den Gewinn im ersten Quartal verglichen zum Vorjahreszeitraum auf unterm Strich 2,3 Milliarden Dollar zu verdoppeln. Die Quartalsdividende steigt nun von 65 auf 75 Cent.

"Das geschäftliche Umfeld war gemischt", erklärte Bankchef Lloyd Blankfein am Dienstag in New York. Vor allem im Handel mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen blieb Goldman Sachs hinter den Erwartungen der Analysten und Anleger zurück. Die Erträge in diesem Bereich blieben lediglich stabil, wohingegen Rivalen wie J.P. Morgan Chase, Citigroup oder die Bank of America hier deutliche Zuwächse verzeichnet hatten. Vorbörslich fiel die Goldman-Aktie am Dienstag um 3,5 Prozent.

Gut entwickelte sich das Beratungsgeschäft etwa bei Fusionen und Übernahmen oder das Kreditgeschäft mit Firmenkunden. Besonders kräftig legte der Investmentzweig zu nach einem äusserst schwachen ersten Quartal 2016. Die konzernweiten Erträge - also die gesamten Einnahmen - stiegen um knapp 27 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar.

(AWP)