US-Notenbankpräsidentin Yellen will nicht vorzeitig zurücktreten

Die US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen will trotz scharfer Attacken durch den künftigen US-Präsidenten Donald Trump im Wahlkampf ihre volle Amtszeit absolvieren.
17.11.2016 17:00
Sieht keinen Grund, wegen Donald Trump den Bettel vorzeitig hinzuschmeissen: US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen.
Sieht keinen Grund, wegen Donald Trump den Bettel vorzeitig hinzuschmeissen: US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen.
Bild: Bloomberg

Es sei ihre Absicht, bis zum Ende der laufenden Amtszeit an der Spitze der US-Notenbank Fed zu stehen, sagte Yellen am Donnerstag bei einer Anhörung vor einem Kongressausschuss. Der US-Dollar reagierte mit einem leichten Kursanstieg auf die Aussage.

Trump hatte Yellen im Wahlkampf hart angegangen. "Sie soll sich schämen", hatte der künftige Präsident über die Fed-Chefin gesagt. Sie diene mit ihrer Niedrigzinspolitik den Reichen an der Wall Street. Yellen hielt dagegen: Es gebe keinen Einfluss aus dem Weissen Haus. "Wir orientieren uns nur an den Daten und sprechen bei unseren Sitzungen nicht über Politik."

(AWP)