US-Vermögensverwalter - ETF-Boom und US-Steuerreform sorgen bei Blackrock für Geldregen

Die US-Steuerreform und der Boom bei Indexfonds sorgen beim weltgrössten Vermögensverwalter Blackrock für klingelnde Kassen.
12.01.2018 14:14
Laurence "Larry" Fink, CEO von Blackrock.
Laurence "Larry" Fink, CEO von Blackrock.
Bild: Bloomberg

Wie das Unternehmen am Freitag in New York mitteilte, schnellte der Gewinn im vierten Quartal auf 2,3 Milliarden Dollar in die Höhe - ein Plus von 171 Prozent. Dafür sorgte unter anderem ein 1,2 Milliarden Dollar schwerer Sondereffekt durch die kurz vor Weihnachten in Kraft getretenen Steuererleichterungen.

Auch die anhaltend starke Nachfrage nach Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETF) und der Boom der Aktienmärkte verhalfen Blackrock zu mehr Gewinn. Alleine im vierten Quartal flossen 54,8 Milliarden Dollar in börsengehandelte Fonds des US-Finanzkonzerns. Im Schlussquartal 2016 waren es 49,3 Milliarden Dollar gewesen.

Insgesamt verwaltete Blackrock zum Jahreswechsel Kundengelder in einem Volumen von 6,3 Billionen Dollar - ein Plus von 22 Prozent. Blackrock-Gründer Larry Fink sieht wegen der andauernden Hausse an den Finanzmärkten allen Grund zu Optimismus: "Wir gewinnen mehr und mehr Kunden und wir gewinnen einen immer größeren Teil ihrer Geldbörse für uns." 

(Reuters)

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