Vakuumventile - VAT steigert Umsatz und Auftragseingang - Prognose bestätigt

VAT hat im dritten Quartal 2017 Umsatz und Auftragseingang stark gesteigert, bleibt mit letzterem aber hinter den Analysten-Erwartungen zurück. Die Guidance wurde derweil bestätigt.
17.10.2017 08:02
VAT ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Vakuumventilen, Mehrventilmodulen und Metallbälgen.
VAT ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Vakuumventilen, Mehrventilmodulen und Metallbälgen.
Bild: ZVG

Der Umsatz wuchs gegenüber der Vorjahresperiode um rund 29% auf 166,9 Mio CHF, wie der Ostschweizer Vakuumventil-Hersteller am Dienstag mitteilte. Der Auftragseingang kletterte um gut 30% auf 178,5 Mio CHF in die Höhe.

Grund für die Steigerung sei die anhaltend grosse Kundennachfrage nach Hochvakuumventilen von Ausrüstern sowie von Halbleiter- und Displayherstellern, heisst es. Das Unternehmen profitiere weiter von seiner führenden Marktstellung.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz erfüllt, beim Auftragseingang hatten die Experten jedoch eine noch deutlichere Steigerung erwartet. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 166,4 Mio CHF, jener zum Auftragseingang bei 187,3 Mio.

Die Entwicklung werde insbesondere von technologischen Innovationen in Bereichen wie Halbleiter-Speicher und OLED-Bildschirmen gerieben, schreibt das Unternehmen. VAT bleibe aufgrund der starken Kundenbeziehungen, der führenden Technologie und Qualität sowie dem breitesten Produktportfolios in der Branche gut positioniert, um diese Wachstumsmöglichkeiten zu nutzen.

Guidance bekräftigt

Der Auftragsbestand per Ende Quartal wird auf 179 Mio CHF beziffert, ein Plus von 6,5% gegenüber Ende Juni.

Alle Segmente legten zu, heisst es weiter. Der grösste Bereich Ventile steigerte den Umsatz um 31%, Global Service um 29% und der kleinste Bereich Industrie noch um 6%. Nach neun Monaten weist VAT einen Umsatz in Höhe von 493,3 Mio CHF (+35%) sowie einen Auftragseingang von 550,5 Mio (+40%) aus.

Die Umsatzprognose 2017 von Ende Juli mit einem Wachstum zu konstanten Wechselkursen von "ungefähr 30%" wurde bekräftigt. Die Guidance für die bereinigte EBITDA-Marge etwa auf dem Niveau von 2016 (31,1%) für das Gesamtjahr wird ebenfalls bestätigt. Beim Investitionsaufwand wird im Gesamtjahr weiter ein Wert von rund 6% des Nettoumsatzes erwartet.

(AWP)