Verbindungstechnikhersteller - Huber+Suhner senkt Prognose für Gesamtjahr

Huber+Suhner hat in den ersten neun Monaten 2017 mehr umgesetzt als in der Vorjahresperiode und deutlich mehr Aufträge erhalten. Die Prognose wurde jedoch nach unten angepasst.
24.10.2017 08:02
Eine Produktionshalle von Huber und Suhner.
Eine Produktionshalle von Huber und Suhner.
Bild: ZVG

Der Umsatz zog um 5% auf 588,3 Mio und der Auftragseingang um 10% auf 623,6 Mio CHF an. Bereinigt um Währungs- und Kupferpreis-Einflüsse sowie um Portfolioeffekte, also organisch, lag das Umsatzwachstum bei 3,3%, wie das in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätige Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht erreicht, beim Auftragseingang dagegen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 592,6 Mio und für den Auftragseingang bei 608,8 Mio CHF.

Gegenüber den 5,2% im ersten Semester hat sich damit das organische Wachstum wie angekündigt im dritten Quartal verlangsamt. Das Geschäftsvolumen habe erwartungsgemäss nicht mit den Durchschnittswerten des dynamischen ersten Halbjahres Schritt halten können, so Huber+Suhner. In allen drei Hauptzielmärkten Kommunikation, Transport und Industrie sei aber der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert worden.

Dabei entwickelte sich der Kommunikationsmarkt uneinheitlich. Während das Geschäft mit Mobilfunknetzbetreibern und mit Datenzentren gewachsen sei, hätten sich die Aufträge von Kommunikationsausrüstern markant abgeschwächt, heisst es. Die Nachfrage aus dem Transportmarkt, insbesondere von Bahnkunden aus dem asiatischen Raum, bezeichnet das Unternehmen dagegen als "schwungvoll". Und der Industriemarkt habe ebenfalls zur positiven Entwicklung beigetragen.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr werden nach unten angepasst. So soll der Umsatz im Gesamtjahr um rund 4% wachsen und eine EBIT-Marge von "mindestens 7%" erreicht werden. Die letzte Prognose vom August lautete bei Umsatzwachstum noch auf rund 5% und für die EBIT Marge "in der unteren Hälfte des neuen Zielbands von 8 bis 10%".

(AWP)