Vermögensverwaltung - Das Geschäft mit reichen Familien boomt

Das Vermögensverwaltungsgeschäft für reiche Familien hat ein Rekordjahr hinter sich. Laut einer Studie der UBS haben Family Offices im Jahr 2017 dank des starken Börsenjahres ihre Rendite zum Vorjahr mehr als verdoppelt.
25.09.2018 11:07
Eine Yacht auf den Bahamas: Das Bankgeschäft mit Reichen boomt.
Eine Yacht auf den Bahamas: Das Bankgeschäft mit Reichen boomt.
Bild: Pixabay

Konkret verbuchte das durchschnittliche Family-Office-Portfolio 2017 eine Rendite von 15,5 Prozent, gegenüber 7 Prozent im Vorjahr, so der Befund des "Global Family Office Report 2018". Dass sich die Anlageperformance mehr als verdoppelt habe, liege vor allem an den gut laufenden Aktienmärkten. So erzielten die Familienvermögensverwalter beispielsweise 2015 gerade mal 0,3 Prozent Rendite.

Dabei entfallen im durchschnittlichen Family-Office-Portfolio mittlerweile rund 28 Prozent der gesamten Anlagen auf Aktien. Befragt hat die UBS in Zusammenarbeit mit Campden Wealth Research die Führungskräfte von 311 Family Offices auf der ganzen Welt. Diese verwalten im Schnitt 808 Millionen Dollar an Vermögenswerten.

Alternative Anlagen machen laut der UBS mittlerweile fast die Hälfte (46 Prozent) des Durchschnittsportfolios aus. Dies zeige den Trend zu riskanteren, illiquideren Anlagen. So sei der Anteil an Private Equity Anlagen beispielsweise auf 22 Prozent des Gesamtportfolios gestiegen.

(AWP)