Vermögenverwaltung - Khan mahnt seine Mitarbeiter zu mehr Kreditvergaben

Iqbal Kahn will bei der UBS offenbar die Kreditschleusen öffnen. Die Schweizer Grossbank verfolgt seit dem Skandal um den Händler Kweku Adoboli 2011 eigentlich eine eher risikoaverse Strategie.
10.11.2019 18:53
Iqbal Khan trat Anfang Juli 2019 als Chef der internationalen Vermögensverwaltung der Credit Suisse ab.
Iqbal Khan trat Anfang Juli 2019 als Chef der internationalen Vermögensverwaltung der Credit Suisse ab.
Bild: ZVG

In einem internen Memo weise der neue Co-Chef der Vermögensverwaltung seine Mitarbeiter an, reiche Kunden mit Krediten zu versorgen. Zuvor hatte Bloomberg über dieses Memo berichtet.

Mit mehr Krediten könne die globale Vermögenverwaltung "schnelle Gewinne" erzielen, schrieb Khan, der diesen Sommer von der Credit Suisse zur UBS wechselte, demnach. Laut der Zeitung käme das bei der UBS einem Paradigmenwechsel gleich. Denn bei der Grossbank habe sich nach der Finanzkrise und spätestens nach dem Milliardenflop des Händlers Kweku Adoboli eine "ausgesprochen risikoadverse Kultur" etabliert, sagte ein hoher Kadermann der Zeitung.

Wachsen will Khan laut dem Bericht zudem auch bei nicht gelisteten Aktien (Private Equity), privaten Schuldtiteln (Private Debt) und Infrastruktur. UBS-Chef Sergio Ermotti hat Khan, der im Oktober bei der UBS anfing, 60 Tage Zeit gegeben, um sich die globale Vermögensverwaltung anzuschauen und danach allenfalls Verbesserungsvorschläge vorzulegen. 

(AWP)

 

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