Verpackungsmaschinenhersteller - Bobst erhöht Prognosen für 2017

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst erhöht die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2017.
09.11.2017 07:04
Die Bobst Group ist ein Schweizer Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Verpackungsindustrie (im Bild Fabrikgebäude in Grenchen).
Die Bobst Group ist ein Schweizer Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Verpackungsindustrie (im Bild Fabrikgebäude in Grenchen).
Bild: ZVG

Demnach erwartet Bobst für das Gesamtjahr ein Umsatz, der um 4 bis 6 Prozent über dem Wert von 1,45 Mrd Franken des Vorjahres liegt. Die EBIT-Marge soll sich gleichzeitig dem langfristigen Zielwert von 8 Prozent nähern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Im Vorjahr lag die Marge noch bei 7,2 Prozent. Der Reingewinn wird gemäss dieser aktualisierten Guidance ebenfalls über dem Wert von 84,3 Mio Franken aus dem Jahr 2016 ausfallen.

Bisher hatte das Unternehmen für 2017 lediglich einen Umsatz und einen EBIT "etwas über dem Niveau des Vorjahres" in Aussicht gestellt. Der Ausblick steht wie üblich unter dem Vorbehalt "der Marktbedingungen in den verschiedenen geographischen Zonen sowie Währungsschwankungen". Im Gegensatz zu früheren Jahren macht Bobst zu diesem Zeitpunkt noch keine Prognose für das kommende Geschäftsjahr.

Gemäss einer Präsentation zu einem für heute terminierten Investorentag liegt der aktuelle Bestellungseingang der BU Sheet-fed über demjenigen zur gleichen Zeit des Vorjahres, derjenige der BU Web-fed auf vergleichbarem Niveau.

Der aktuelle Auftragsbestand deckt demnach einen Zeitraum von sechs Monaten ab. Bobst geht davon aus, dass per Ende Jahr beide Geschäftseinheiten, die Business Units Sheet-fed und Web-fed, einen höheren Bestellungsbestand haben werden als per Ende 2016.

Gleichzeitig bestätigt das Unternehmen die geltenden Mittelfristziele. Demnach wird ein Umsatz im Bereich von 1,4 bis 1,5 Mrd Franken angestrebt sowie eine EBIT-Marge von mindestens 8 Prozent. Der Return auf dem eingesetzten Kapital (ROCE) soll mindestens bei 15 Prozent liegen und die Ausschüttungsquote zu Gunsten der Aktionäre zwischen 30 und 50 Prozent.

(AWP)