Walliser Kantonalbank im Halbjahr mit leicht höherem Gewinn

Die Walliser Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl ein leicht höheres operatives Ergebnis als auch etwas mehr Gewinn verzeichnet.
27.07.2016 07:50
Der Hautpsitz der Walliser Kantonalbank.
Der Hautpsitz der Walliser Kantonalbank.
Bild: ZVG

Der Geschäftserfolg stieg um 0,3% auf 54,4 Mio CHF und der Nettogewinn um 0,9% auf 30,9 Mio. Trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld habe man "gute Ergebnisse" erzielt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Im wichtigen Zinsgeschäft stieg der Bruttorfolg um 1,8% auf 80,0 Mio CHF. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank dagegen der Erfolg um 8,6% auf 16,7 Mio CHF - wegen grosser Unsicherheit an den Märkten, wie es heisst. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und der Fair-Value-Option legte um 37% auf 10,4 Mio zu.

Der Geschäftsaufwand legte um 5,2% auf 53,9 Mio CHF zu. Mit einem Kosten-Ertrags-Verhältnis vor Abschreibungen von 47,3% gehöre die WKB dennoch zu den effizientesten Banken der Schweiz, heisst es.

Die Bilanzsumme stieg um 2,6% auf 14,3 Mrd CHF per Mitte Jahr. Die Kundenausleihungen legten derweil um 2,2% auf 11,1 Mrd CHF zu, was hauptsächlich auf die Zunahme der Hypothekarforderungen um 3,1% auf 8,7 Mrd CHF zurückzuführen sei. Die Forderungen gegenüber Kunden hingegen nahmen "in einem konkurrenzstarken Markt mit rückläufigen Investitionen" um 0,9% auf 2,4 Mrd ab.

Für das Gesamtjahr erwartet die Kantonalbank weiterhin einen Gewinn, der "dem guten Ergebnis 2015 nicht nachsteht". Für das zweite Halbjahr 2016 - welches von einer schwierigen Konjunktur, der hohen Volatilität der Märkte und von den Brexit-Unsicherheiten geprägt sei - rechne man mit einem Geschäftsvolumen in der Höhe des ersten Semesters.

(AWP)