Wegen Monsanto-DealBayer stösst Geschäftsteile an BASF ab

Milliardendeal unter deutschen Dax-Konzernen: Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im Zuge der Monsanto-Übernahme grosse Teile seines Geschäfts mit Saatgut- und Unkrautvernichtungsmitteln an den Rivalen BASF abgeben.
13.10.2017 07:48
Die Bayer AG ist ein divisional gegliedertes Unternehmen, das aus 307 Gesellschaften besteht.
Die Bayer AG ist ein divisional gegliedertes Unternehmen, das aus 307 Gesellschaften besteht.
Bild: ZVG

Eine entsprechende Vereinbarung sei jetzt unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro in bar und könne noch angepasst werden. Der Verkauf soll nur stattfinden, wenn Bayer die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto wirklich gelingt.

Der Vertrag mit BASF umfasst den Angaben zufolge Bayers globales nicht-selektives Unkrautvernichter-Geschäft mit Glufosinat-Ammonium, das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten sowie weitere Teile. Die Geschäftsbereiche kamen im Jahr 2016 den Angaben zufolge auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) betrug rund 385 Millionen Euro. Ein Abschluss des Verkaufs wird für das erste Quartal 2018 erwartet.

(AWP)