Wohneigentumspreise steigen im vierten Quartal weiter

Die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sind in der Schweiz im vierten Quartal 2016 weiter angestiegen.
13.01.2017 09:47
Ein Immobilien-Inserat in der neuen Luzerner Zeitung.
Ein Immobilien-Inserat in der neuen Luzerner Zeitung.
Bild: cash

Der vom Immobilienberater IAZI errechnete Preisindex (SWX IAZI Private Real Estate Price Index) zeigt gegenüber dem Vorquartal einen Zuwachs von 1,2% an. Damit habe sich das Preiswachstum jedoch im Vergleich zum dritten Quartal leicht vermindert, teilt IAZI am Freitag mit. Aufs Gesamtjahr 2016 betrachtet beläuft sich das Wachstum auf 2,7%.

Ein Grund für den stetigen Preisanstieg sieht IAZI-CEO Donato Scognamiglio in der Nachfrage der aus dem Erwerbsleben ausscheidenden Babyboomer-Generation. Hinzu kämen die wachsende Anzahl von Single-Haushalten und die der nicht-traditionellen Lebensgemeinschaften, welche oft über eine hohe Kaufkraft verfügten. Ausserdem seien Eigentumswohnungen als Anlagevehikel immer noch gesucht.

Bei Eigentumswohnungen sind die Transaktionspreise im vierten Quartal um 0,5% angestiegen, dies gegenüber einem Plus von 1,5% im Vorquartal. Auf Jahresbasis resultierte laut IAZI eine Wachstumsrate von 3,9%. Bei den Einfamilienhäusern nahmen die Preise im Schlussquartal um 0,8% zu (Q3 +0,7%), was ein Jahresplus von 1,5% ergibt.

Deutlich geringer ist der Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern mit 0,2% (Q3: unv.) ausgefallen. Aufs Gesamtjahr gesehen ergibt sich ein Wachstum von 0,2%. Für die Mehrfamilienhäuser berechnet IAZI auch eine Kennzahl zur Performance, welche die Netto-Cashflow-Rendite sowie die Wertsteigerung umfasst. Im vierten Quartal betrug die Performance 1,1% (Q3 0,9%), im Jahr 2016 beläuft sie sich auf 3,8%.

(AWP)