Zu grosses AngebotÖlpreise bleiben unter Druck

Die Ölpreise haben am Freitag an die Verluste vom Vortag angeknüpft und sind weiter gefallen.
11.08.2017 07:39
Der technische Fortschritt macht Fracking immer profitabler und weitet das Ölangebot aus.
Der technische Fortschritt macht Fracking immer profitabler und weitet das Ölangebot aus.
Bild: pixabay.com

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,43 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Lieferung im September fiel um 44 Cent auf 48,15 Dollar.

Am Vortag hatte der US-Ölpreis noch zeitweise den Sprung über die Marke von 50 Dollar je Barrel geschafft, nachdem die US-Ölreserven zuletzt überraschend stark gesunken waren. Seitdem ist er etwa vier Prozent gefallen. Marktbeobachter erklärten den Rückgang der Ölpreise mit der Skepsis der Anleger über die künftige Fördermenge der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Es bestehe die Sorge, dass die beschlossene Produktionskürzung die Ölschwemme auf dem Markt nicht schnell genug eindämmen könnte.

(AWP)