Züblin schafft Sprung in Gewinnzone

Der Turnaround der Immobiliengesellschaft Züblin zeigt Erfolge. Für das erste Semester des im April begonnenen Geschäftsjahres 2016/17 wird ein Gewinn ausgewiesen.
16.11.2016 07:40
Züblin investiert in Geschäftsliegenschaften in ausgewählten europäischen Wirtschaftsregionen
Züblin investiert in Geschäftsliegenschaften in ausgewählten europäischen Wirtschaftsregionen
Bild: pixabay.com

Dies war letztmalig im Geschäftsjahr 2012/13 der Fall gewesen. Auch ist man bei der Suche nach einem neuen Finanzchef fündig geworden.

Der Mietertrag legte im Berichtszeitraum um 2,2% auf 9,5 Mio CHF zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Diese Entwicklung sowie das anhaltend freundliche Marktumfeld hätten zu positiven Bewertungseffekten von 6,3 Mio CHF bzw. 4,9 Mio CHF nach Steuern geführt. Der Verwaltungsaufwand kam bei 2,7 Mio CHF zu liegen und damit rund 11% unter dem Vorjahr. Insbesondere die umgesetzten Restrukturierungsmassnahmen hätten zu einem um 4,7 Mio CHF tieferen Nettofinanzaufwand geführt, welcher mit 2,0 Mio CHF zu Buche schlug.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA verbesserte sich um 11% auf 6,0 Mio CHF und unter dem Strich verbleibt ein Gewinn von 8,7 Mio. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum resultierte noch ein Fehlbetrag von knapp 24 Mio CHF.

Roland Friederich neuer Finanzchef

Per Anfang Dezember übernimmt Roland Friederich die Aufgabe des Finanzchefs (CFO) als Mitglied der Gruppenleitung, wie es weiter heisst. Friederich ist Leiter Rechnungswesen der Gruppe sowie Leiter Finanzen und Controlling der deutschen Tochtergesellschaften. Im September hatte Züblin mitgeteilt, dass der derzeitige Finanzchef Thomas Wapp die Gruppe per Ende März 2017 verlassen werde. Er wechselt als CFO zur Immobiliengesellschaft Allreal.

Im Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zeigt man sich wie immer wenig konkret. Der Verwaltungsrat zeigt sich überzeugt, dass Züblin nach den ersten Erfolgen der umgesetzten Restrukturierungsmassnahmen auf dem richtigen Weg für das angestrebte Wachstum sei. Infolge der aktuell hohen Nachfrage nach Büroimmobilien im deutschsprachigen Europa werde die Gruppe ihre Tätigkeit mit der erforderlichen Sorgfalt angehen, um eine nachhaltige und wertgenerierende Entwicklung der Gesellschaft sicherzustellen, heisst es.

(AWP)