Zweifel an Förderbremse drücken auf den Ölpreis

Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Händler erklärten den Preisrückgang mit Äusserungen aus dem Iran, wo die Produktionsmenge erhöht werden soll.
29.08.2016 08:17
Rohöl der Sorte Brent ist wieder unter die Marke von 50 Dollar gefallen.
Rohöl der Sorte Brent ist wieder unter die Marke von 50 Dollar gefallen.
Bild: Pixabay

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,33 US-Dollar. Das waren 59 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 46,99 Dollar.

Händler erklärten den Preisrückgang mit Äusserungen aus dem Iran. Das wichtige Förderland ist nach wie vor fest entschlossen, die Produktionsmenge an Rohöl zu erhöhen. Der Iran will wieder den Marktanteil erlangen, den das Land am Persischen Golf vor der Verhängung von Wirtschaftssanktionen inne hatte.

Zuvor wurden die Ölpreise noch durch Spekulationen auf Obergrenzen bei den Fördermengen von Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und Russlands gestützt. Ende September will sich das Ölkartell mit anderen Produzenten treffen, um über die Lage am Rohölmarkt zu beraten. Es geht vor allem um die Möglichkeit, mit Förderobergrenzen die Preise zu beeinflussen.

(AWP)