Unwetter in Japan treiben Hunderttausende in die Flucht

Ungewöhnlich heftige Regenfälle haben im Südwesten Japans für Überschwemmungen gesorgt. Mindestens ein Mensch kam in den Fluten ums Leben. Fast eine halbe Million Einwohner der Insel Kyushu mussten sich in höhere Gebiete begeben, wie die Behörden am Mittwoch meldeten.
05.07.2017 19:21

Mindestens sieben weitere Menschen galten als vermisst. Die Wetterbehörde gab Warnungen für die auf Kyushu besonders betroffenen Präfekturen Fukuoka und Oita aus. Der Regen stelle eine "unmittelbare Gefahr" dar, hiess es.

Der Regen war im Gefolge von Taifun Nanmadol gefallen, der am Dienstag über den Südwesten und Westen Japans hinweggezogen war. Die Wetterbehörde warnte deshalb vor Hochwasser, Erdrutschen und überbordenden Flüssen in weiten Teilen des Landes.

In Hiroshima auf der Hauptinsel Honshu wurde am Morgen das bisher einzige Todesopfer gefunden. Die Person sei von einem über die Ufer getretenen Fluss mitgerissen worden, teilte die Nachrichtenagentur Kyodo mit.

(SDA)