US-Börsenaufsicht legt Rechtsstreit mit Tesla-Chef Musk bei

Die US-Börsenaufsicht SEC und der Elektroauto-Pionier Tesla haben überraschend ihren Streit über Tweets von Tesla-Chef Elon Musk beigelegt. Tesla und Musk zahlten jeweils 20 Millionen Dollar, teilte die SEC am Samstag (Ortszeit) mit.
30.09.2018 00:01

Musk lege zudem für drei Jahre das Amt des Verwaltungsratschefs nieder. Seinen Posten als Konzernchef behalte er dagegen. Tesla und Musk gaben die Vorwürfe weder zu noch wiesen sie sie zurück.

Ein Gericht muss dem Vergleich aber noch zustimmen, der überdies Reformen bei Tesla vorsieht. So müsse das Unternehmen unter anderem laut dem Sender CNBC und der "Washington Post" vom Samstag zwei unabhängige Direktoren in seinen Verwaltungsrat berufen.

Die SEC hatte den weltweit bekannten Manager vor dem US-Bundesgericht Manhattan wegen Betrugs verklagt. Er habe "falsche und irreführende" Twitter-Nachrichten über einen angeblich geplanten Börsenrückzug des Autobauers verfasst. Musk liess erklären, er habe nichts Falsches getan und sei traurig und enttäuscht über die Klage. Er habe immer im Sinne der Wahrheit, der Transparenz und der Investoren gehandelt.

Die Tesla-Aktien waren am Freitag nach Bekanntwerden der Klage der SEC sofort um rund 12 Prozent eingebrochen.

(SDA)