US-Jobmarkt meldet sich nach Dämpfer durch Hurrikans zurück

Die US-Wirtschaft hat im Oktober kräftig Stellen aufgebaut und damit den Dämpfer durch die jüngsten Wirbelstürme gut weggesteckt. Am Arbeitsmarkt entstanden 261'000 Jobs, wie die Regierung am Freitag mitteilte.
03.11.2017 14:00

Experten hatten allerdings mit einer noch höheren Zahl von 310'000 gerechnet. Der starke Stellenaufbau steht im Kontrast zur Entwicklung im September, als wegen der Hurrikans "Harvey" und "Irma" im Süden der USA nach revidierten Daten nur 18'000 Stellen entstanden.

In einer ersten Schätzung war sogar noch von einem Stellenabbau die Rede. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote ging im Oktober um einen Tick auf 4,1 Prozent zurück: Dies ist in etwa das niedrigste Niveau seit 17 Jahren. Damit ist de facto die von der Notenbank Fed angestrebte Vollbeschäftigung erreicht.

Angesichts der rund laufenden Wirtschaft hat sich die Fed die Tür für eine Zinserhöhung im Dezember offengehalten: Experten rechnen mit einer Anhebung um einen Viertelpunkt. Zuletzt hatte die Fed den Zins im Juni auf die aktuell gültige Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent hochgesetzt.

(SDA)