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Ratgeber Börse - Vermeiden Sie diese sechs Anlagefehler

Wer nur auf schnelle Gewinne aus ist, läuft Gefahr sich zu verspekulieren. Vermeiden Sie daher diese groben Fehler.
23.06.2020 07:35
Sparen Sie bei den Bankgebühren und bleiben Sie nicht auf dem Trockenen liegen.
Bild: Pixabay
Sparen Sie bei den Bankgebühren und bleiben Sie nicht auf dem Trockenen liegen. Bild: Pixabay

1. Sie sind (nicht) schlauer als der Rest
Viele Anleger überschätzen sich. Sie sind davon überzeugt, die «richtigen» Titel zu kaufen. Oder noch schlimmer: Sie setzen auf ein «einziges Pferd». Besser: Investieren Sie breit in unterschiedliche Branchen sowie Länder. Halten Sie immer einen cash-Anteil (Bargeld/Kontoguthaben) für verschiedene Eventualitäten bereit, zum Beispiel für Zukäufe an der Börse. Und gehen Sie nicht von unrealistischen Renditen aus. Statt in einzelne Aktien zu investieren, prüfen Sie eine Anlage in Fonds und/oder in ETFs.

2. Heimatliebe ist nicht alles
Gerade Börsen-Einsteiger setzen oft ausschliesslich auf Anlagen, die ihnen inhaltlich sowie geografisch nahe sind und die sie vermeintlich kennen. Schweizer kaufen daher am liebsten Schweizer Aktien. Dies birgt grundsätzlich kein Währungsrisiko, Sie gehen jedoch grössere Risiken ein als ein Investor, der Länderübergreifend anlegt. Vielfalt zahlt sich in der Regel aus und eine gute Risikostreuung ist das A und O beim Anlegen.

Anleger-Tipp:

Bevor Sie Ihre Anlagestrategie in die Realität umsetzen, können Sie Ihre Strategie ganz einfach testen. Dazu können Sie kostenlos ein Basic Börsenabo bei cash abschliessen und sich dort Ihr eigenes Portfolio zum Testen zusammenstellen: «Was wäre, wenn ...?»  
 

3. Informieren Sie sich laufend
Viele kaufen Aktien eines Unternehmens, weil ihnen die Produkte der Firma gefallen. Oder weil sie einem (kurzfristigen) Trend folgen. Informieren Sie sich: Lesen Sie den Wirtschaftsteil der Zeitungen oder die entsprechenden Online-Kanäle. Informieren Sie sich auf den Webseiten der Firmen und holen Sie sich Tradingideen beim täglich erscheinenden cash-INSIDER. Schliessen Sie beim Kauf eines Titels nicht von der Vergangenheit auf die Zukunft. Überlegen Sie sich, ob die gewünschte Aktie künftig noch Potential hat. Wohin entwickelt sich die Branche? Wie ist das Unternehmen aufgestellt? Vergleichen Sie mit der Konkurrenz. Ihre Rendite hängt zu einem grossen Teil davon ab, wie Sie Ihr Anlagekapital in Aktien, Obligationen, Immobilien und andere Anlageklassen aufteilen. Sprich von der Strategie. Die Titelwahl trägt meist nur ein paar Prozent zum Anlageerfolg bei.

4. Senken Sie Ihre Gebühren 
Auf den ersten Blick erscheinen die Gebühren vielen Anlegern als klein und unbedeutend. Doch langfristig wirken sie sich markant auf Ihre Rendite aus. Mit 2 Prozent Nettorendite wächst ein Depot von 500 000 Franken in zehn Jahren um rund 109 427 Franken. Wenn Sie die Gebühren senken und auf eine Rendite von 2,5 Prozent kommen, steigt das Depot um 140 042 Franken. Das sind 30 615 Franken mehr. Oder in zwanzig Jahren schon 61 230 Franken. Prüfen Sie daher die Tradinggebühren der Schweizer Anbieter.

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5. Verlieren Sie Ihre Nerven nicht
Wenn die Börsen in die Tiefe tauchen, verkaufen Anleger oft vorschnell ihre Anlagen. Bleiben Sie ruhig und halten Sie an Ihrer langfristigen Anlagestrategie fest. Am besten haben Sie mindestens zehn Jahre Schnauf. Schichten Sie nicht jeden Tag Ihr Portfolio um: «Hin und Her macht Taschen leer», heisst eine Börsenweisheit. Den idealen Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf gibt es nicht.

Mitte Februar 2020 lag der SMI mit 11 270 Punkten auf einem Allzeithoch. Nur gut einen Monat später sackte er mitten in der Corona-Krise auf 7650 Punkte ein. Ab dann kannte der SMI nur eine Richtung: nach oben. Im Juni stieg die Schweizer Börse wieder auf über 10 000 Punkte. Doch es ist noch keine endgültige Erholung: Fed-Chef Jerome Powell schickte mit schwachen Arbeitsmarktdaten und trüben Konjunkturaussichten in den USA die Börsen Mitte Juni wieder auf Talfahrt.

Das wilde Auf und Ab an den Börsen wird die Anleger noch eine Zeit lang beschäftigen. Vermeiden Sie deshalb jetzt Käufe und Verkäufe aus emotionellen Gründen. Halten Sie Ihre Titel von schuldenfreien Firmen mit gesunden Bilanzen – und kaufen Sie jetzt weiterhin Aktien, bei denen die Aussichten für das Unternehmen oder den Sektor gut sind.  

6. Trennen Sie sich von Nieten
Sinkt eine Aktie nach dem Kauf, sitzen viele Anleger ihren Verlust am liebsten aus. Besser ist, das Engagement nochmals gründlich unter die Lupe zu nehmen. Weshalb sinken die Papiere? Sind einfach die Märkte im Abschwung? Oder ist es keine gute Investition mehr? Hat das Papier noch Zukunftspotenzial? Verkaufen Sie bei Zweifeln. Umgekehrt stossen Anleger ihre gut laufenden Aktien oft zu früh ab und realisieren ihre Gewinne zu schnell.

Fazit: 
Überlegen Sie immer zuerst, ob Sie verstehen, was Sie kaufen bzw. verkaufe und nicht, wie Sie den Markt schlagen könnten. Bleiben Sie informiert und vermeiden Sie unnötige Gebühren beim Anlegen.
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Wichtiger Hinweis

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