Weisses Haus: Rund zehn Prozent der US-Soldaten weiterhin in Syrien

Die US-Regierung schwächt ihre Aussagen zum Truppenabzug in Syrien ab. Auch nach dem US-Truppenabzug aus Syrien sollen rund 200 US-Soldaten in dem Bürgerkriegsland verbleiben.
22.02.2019 01:15

Eine kleine Gruppe von "etwa 200" Soldaten solle zur Friedenssicherung für eine gewisse Zeit in Syrien bleiben, sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, am Donnerstag (Ortszeit).

US-Präsident Donald Trump hatte im Dezember zunächst einen vollständigen Abzug der rund 2000 in Syrien stationierten US-Soldaten angekündigt und damit Entsetzen bei Verbündeten wie auch teilweise im eigenen politischen Lager ausgelöst.

Trump hatte den Schritt damals damit begründet, dass der Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gewonnen sei. Seither relativierte der US-Präsident seine Ankündigung zu dem Truppenabzug aus Syrien allerdings immer wieder stark. Verbündete Staaten wie auch Vertreter von Trumps Republikanern halten einen vollständigen Abzug für verfrüht.

(SDA)