Morning Briefing - International

27.01.2017 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Am Freitag scheint der Dax-Rally zunächst etwas die Luft auszugehen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 10 Punkte tiefer auf 11 838 Punkte. In drei Tagen hatte der Dax zuletzt 2,6 Prozent gewonnen.

USA: - STABIL - Nach dem Rekordlauf der New Yorker Börsen zur Wochenmitte haben sich die Indizes am Donnerstag auf ihrem hohen Niveau stabilisiert. Der Dow Jones Industrial gewann zum Handelsende 0,16 Prozent auf 20 100,91 Punkte, nachdem es in der Spitze bis auf 20 125,58 Zähler hoch gegangen war. Am Vortag hatte der US-Leitindex erstmals in seiner Geschichte die viel beachtete runde Marke von 20 000 Zählern übersprungen.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Das Hoch an den amerikanischen Börsen zieht auch weiter die Akteinmärkte Asiens nach oben. Die US-Börsen seien der Taktgeber für die Märkte weltweit, so Analyst Ric Spooner von CMC Markets am Morgen. Und die bislang überwiegend positiv verlaufene Berichtssaison in den Vereinigten Staaten verstärke die gute Stimmung der Anleger. Da liessen sich die Anleger auch von schwach ausgefallenen Verbraucherpreisen in Japan die Laune nicht verderben. Für den japanischen Leitindex Nikkei gab es Zugewinne, zusätzlich stimuliert durch einen schwächeren Yen.

DAX              		11.848,63	0,36%
XDAX            		11.832,65	0,09%
EuroSTOXX 50		     3.319,13	-0,21%
Stoxx50        		     3.043,15    0,20%

DJIA             		20.100,91	0,16%
S&P 500        		     2.296,68	-0,07%
NASDAQ 100  		     5.156,92	0,11%

Nikkei 225                  19.467,40     +0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der Druck auf die Rentenmärkte könnte heute nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank zunehmen. Die anstehenden US-Konjunkturdaten dürften die Zuversicht vieler Anleger über den wirtschaftlichen Zustand der USA weiter verstärken. Sie erwarten eine Handelsspanne zwischen 160,80 und 162,20.

Bund-Future   		161,67		0,05%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es zum Wochenende weiter abwärts. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0664 US-Dollar. Am Vortag hatte der Euro im New Yorker Handel seine im europäischen Geschäft verzeichneten Kursverluste ein wenig eindämmen können. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0700 (Mittwoch: 1,0743) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9346 (0,9308) Euro.

(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD       		1,0664		-0,11%
USD/Yen             115,16		0,60%
Euro/Yen       		122,81		0,49%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 56,17 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte bei 53,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Thyssenkrupp: Vorstandsvorsitzender Heinrich Hiesinger nimmt Tata bei Stahlfusion in die Pflicht, HB, S. 24

- Thyssenkrupp-Chef fürchtet Belastung deutscher Firmen durch Donald Trump, HB, S. 49

- EVP-Fraktionschef Manfred Weber: "Die Amtsführung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz war sehr eigenwillig", Interview, HB, S. 9

- EU und Notenbanker arbeiten an neuen Finanzierungsinstrumenten für Euro-Staaten, HB, S. 1 und 6-7

- Einstellungsbereitschaft in Deutschland leicht gedämpft, HB, S. 11

- Institut der deutschen Wirtschaft sieht verschärften Mangel an Helferjobs, HB, S. 11

- Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert für eine neue Soziale Marktwirtschaft: "Enorme Chancen", Gastbeitrag, HB, S. 72

- Ex-CSU-Vizechef Peter Gauweiler fordert: Die Schengen-Regeln müssen durchgesetzt werden, Gastbeitrag, HB, S. 12-13

- Ukrainischer Gaskonzern weist Gazproms Milliarden-Forderung zurück, HB Online

- Spielwarenhersteller Schleich eifert Lego und Playmobil nach, FAZ, S. 20

- Wirtschaft legt elf Punkte für eine bessere Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt vor, FAZ, S. 19

- Mieterbund: Viele Mieter dürften trotz hohem Ölpreis und kaltem Winter bei den Heizkosten Geld zurück bekommen, FAZ Woche

- Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wirbt mit heimischer Stabilität für Finanzplatz Frankfurt, SZ, Online

- EU verbietet viele Buntstifte und Wasserfarben wegen erhöhter Blei-Grenzwerte, Bild, S. 1

- Wirtschaftsverbände lehnen Pläne der Bundesregierung für schnelleren Wohnungsbau ab, Welt, S. 9

- Die Europäische Zentralbank will bei Banken noch viel tiefer bohren: Im Meldewesen soll das Kreditregister Anacredit erst der Anfang sein, BöZ, S. 1, 4

- Software AG hofft auf US-Steuerreform, Interview mit Finanzchef Arnd Zinnhardt, BöZ, S. 10

- Deutsche Bank klagt gegen Zwangsdividende - Landgericht Frankfurt hat Institut zur Ausschüttung von mehr als 141 Millionen Euro verurteilt, Bilanz

- Hapag-Lloyd-Chef fürchtet weitere Reederei-Pleiten - Rolf Habben Jansen: Nur fünf bis sieben weltweit tätige Reedereien werden überleben, Bilanz

- Korruptionsvorwurf gegen Skoda, Bilanz

- Deutscher Autozulieferer SHW könnte erstes Trump-Opfer werden, Wiwo

- Gesundheitsbehörde warnt vor Hackerangriff auf Herzschrittmacher, Wiwo

- Im Sommer droht Verkaufsstopp für WLAN-fähige Geräte, Wiwo

- Union stellt Griechenland-Hilfe in Frage, Wiwo

- Streikgefahr bei Lufthansa bleibt auch nach der Schlichtung - An die zehn Tarifprobleme, Interview mit Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC), Markus Wahl, Focus

- Vertrag von Bahnchef Rüdiger Grube wird am Montag bis Ende 2020 verlängert, Focus

- Bonus-Prozess gegen Thomas Middelhoff rückt näher, WAZ

(AWP)