Morning Briefing - International

13.02.2017 07:46

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Der Dax dürfte sich weiter langsam vorarbeiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,15 Prozent höher auf 11 685 Punkte. In der Vorwoche war der Dax kurzzeitig unter die Marke von 11 500 Punkten gerutscht, konnte die Unterstützungszone letztlich jedoch verteidigen. Per saldo trat der Index in den vergangenen fünf Handelstagen auf der Stelle, obwohl die Wall Street ihre Rekordjagd fortsetzte.

USA: - REKORDE - Die Anleger am US-Aktienmarkt haben sich am Freitag weiter zuversichtlich gezeigt. Der Rekordlauf setzte sich fort und trieb den US-Leitindex Dow Jones Industrial zeitweise bis dicht an die Marke von 20 300 Punkten. Auch die anderen bedeutenden US-Indizes, der S&P 500 und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erreichten erneut Bestmarken.

ASIEN: - HÖHER - Asiens Börsen sind der Wall Street am Montag ins Plus gefolgt. Der japanische Aktienmarkt profitierte dabei vom schwächeren Yen, der die Exporte erleichtert. Zudem ist Japans Wirtschaft im Schlussquartal 2016 gewachsen.

DAX                11.666,97	     0,21%
XDAX               11.664,60	     0,18%
EuroSTOXX 50		3.270,83		-0,21%
Stoxx50        		3.039,14		-0,03%

DJIA               20.269,37	     0,48%
S&P 500        		2.316,10		 0,36%
NASDAQ 100  		5.226,69		 0,28%

Nikkei 225         19.459,15         0,41% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte aufgrund der Vorgaben aus Asien mit leichten Verlusten in die Handel starten, schrieb Dirk Gojny am Montagmorgen. Die Investoren würden sich insgesamt zurückhaltend zeigen und die Aussagen der US-Notenbankchefin am Dienstag und Mittwoch erwarten. Gojny geht davon aus, dass sich der Bund-Future am Montag zwischen 163,30 und 164,55 bewegt.

Bund-Future   		164,10		0,06%

DEVISEN: - EURO BEI 1,06 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Montagmorgen unterm Strich kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0631 US-Dollar und damit so viel wie im Handel an der Wall Street vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0629 (Donnerstag: 1,0692) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0631		-0,06%
USD/Yen             113,71		 0,31%
Euro/Yen       		120,89		 0,25%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag nach kräftigen Gewinnen in den vergangenen Handelstagen wieder leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,65 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um acht Cent auf 53,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin warnt vor Nationalismus, HB,

S. 1, 4, 6, 7

- Französische Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron und François Fillon sehen Euro in Gefahr, HB, S. 1, 4

- Streit mit Betriebsrat: VW will 2000 Leiharbeiter übernehmen, HB, S. 1, 21

- Unternehmenschef Ralph Dommermuth der United Internet AG fordert von der deutschen Wirtschaft mehr Engagement in der Flüchtlingsfrage, Interview, HB

- Überkapazitäten der chinesischen Stahlindustrie nehmen nicht ab, HB, S. 20,

- US-Schutzzölle würden den Hersteller von Motorsägen Stihl weniger treffen als europäische Konkurrenten, Interview mit Unternehmenschef Bertram Kandziora, HB, S. 22, 23

- Versicherer prüfen die Auslagerung von zu teuer gewordenen Verträgen, Interview mit Arndt Gossmann, Vorsitzender des Run-off-Spezialisten Darag, HB, S. 30, 31

- Das niederländische Unternehmen PAL-V (?Personal Air and Land Vehicle?) beginnt mit dem Verkauf eines Flugautos, FAZ, S. 19

- Düsseldorfer Flughafen drängt nach Passagierrekord auf mehr Start- und Landerechte, FAZ, S. 22

- Der italienische Versicherer Generali erwägt tiefere Einschnitte, um sich gegen eine mögliche Übernahmeofferte der italienischen Bank Intesa Sanpaolo zu wehren, FT, S. 13

- RBS will mit Stelleneinsparungen und Filialschliessungen mehr als 1 Milliarde Britische Pfund jährlich einsparen, FT, S. 14

- SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz warnt vor einer "brandgefährlichen" Grexit-Debatte - es drohe die Spaltung des Kontinents, Welt, S. 9

- Brasilien bietet deutscher Luftwaffe neuen Militärtransporter an, Welt, S. 11

- Griechenlands Konservative gehen im Streit um die Staatsschulden des Landes demonstrativ auf Deutschland zu, Gespräch mit Kyriakos Mitsotakis, Vorsitzender der oppositionellen Nea Dimokratia, SZ, S. 1 und S. 7

- Der Vorstandsvorsitzende des Modekonzerns Hugo Boss, Mark Langer, wünscht sich höhere Gehälter für Textilarbeiter in ausländischen Zulieferbetrieben, Interview, SZ. S. 18

- Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert von Bundesländern zügigen Netzausbau, Funke Medien

- Der französische Telekomanbieter Orange und der französische Bezahlfernsehsender Canal+ loten gemeinsames Vertriebsunternehmen aus, Les Echos

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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(AWP)