Morning Briefing - International

20.02.2017 07:32

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Positive Vorgaben aus Übersee dürften dem Dax einen freundlichen Start in die neue Woche bescheren. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,32 Prozent höher auf 11'795 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - An der Wall Street haben am Freitag zumindest die Tech-Indizes nach einem verhaltenen Start ihre Rekordjagd fortgesetzt. Der Dow Jones Industrial und der S&P 500 S&P 500 legten zwar auch einen kleinen Schlussspurt hin und drehten leicht ins Plus, erreichten aber keine Bestmarken. Im späten Handel sorgten Übernahmegerüchte um die US-Mobilfunktocher der Deutschen Telekom für etwas Belebung. Ansonsten aber herrschte vor dem langen Wochenende eher Zurückhaltung. Am Montag findet wegen des Presidents Day kein Handel statt.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Der Rückenwind von der Wall Street hat den asiatischen Aktienmärkten einen freundlichen Wochenauftakt beschert. In Japan profitierte der Leitindex Nikkei zusätzlich von einem schwächer tendierenden Yen und konnte damit schwächer als erwartet ausgefallene japanische Exportdaten kompensieren.

DAX              	11.757,02   	0,00%
XDAX            	11.794,03   	0,12%
EuroSTOXX 50		3.308,81		-0,07%
Stoxx50        		3.073,17		0,48%

DJIA           		20.624,05   	0,02%
S&P 500        		2.351,16		0,17%
NASDAQ 100  		5.324,72		0,45%

Nikkei 225          19.251,08       +0,1%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Aufgrund eines Feiertags in den Vereinigten Staaten rechnen die Experten der Hessischen Landesbank nicht mit grossen Impulsen für den Rentenmarkt. Nachdem sich der Bund-Future Ende vergangener Woche gefestigt habe, rechnen sie heute mit einer Handelsspanne von 163,60 bis 165,00.

Bund-Future   		164,43		0,42%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro ist kaum verändert in die neue Woche gestartet. Die Gemeinschaftswährung lag am Montagmorgen bei 1,0611 US-Dollar. Am Freitag hatte der Euro im US-Handel zuletzt 1,0607 Dollar gekostet. Politische Unsicherheiten etwa mit Blick auf die französischen Präsidentschaftswahlen belasten weiterhin. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs in der Vorwoche auf 1,0652 (Mittwoch: 1,0555) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9388 (0,9474) Euro.

(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD       		1,0611		0,03%
USD/Yen           	113,19		0,24%
Euro/Yen       		120,11		0,27%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,00 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 16 Cent auf 53,94 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- US-Präsident Donald Trump erwägt Änderungen bei der Berechnung der 
  US-Handelsbilanz, WSJ, S. A1 und A7 
- Teilbörsengang des staatlichen saudischen Ölkonzerns Saudi Aramco kommt nicht 
  vor Ende 2018, WSJ, S. B1 
- Förderbank KfW muss wegen Mängeln in der IT möglicherweise mehr Kapital 
  vorhalten, HB, S. 8-9 
- Verwaltungsrats-Chef des spanischen Energiekonzerns Iberdrola kritisiert 
  europäische Strommarktregulierung als "kafkaesk", Gespräch mit Ignacio Galan, 
  FT, S. 16 
- IG Metall fordert von PSA im Fall einer Opel-Übernahme Tarifvertragstreue, 
  Gespräch mit Bezirksleiter Jörg Köhlinger, HB, S. 22 
- Samsung will mit Sony dritten Akku-Zulieferer für kommendes 
  Smartphone-Flagschiff Galaxy S8, WSJ, S. B4 
- SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will Agenda 2010 korrigieren und Bezugszeit 
  für Arbeitslosengeld I verlängern, Bild, S. 2 
- Kartellwächter sehen Opel-Übernahme durch PSA gelassen, Gespräch mit Chef der 
  Monopolkommission, Achim Wambach, Rheinische Post 
- Bundesregierung schaut sich Opel-Übernahme durch Peugeot auch wegen 
  chinesischen Grossaktionären bei PSA an, SZ, S. 17 
- VW-Markenchef Herbert Diess will mutmasslichen Karrierebonus für 
  Gewerkschaftsmitglieder der IG Metall prüfen, Bild, S. 6 
- Elektronikhändler Media Markt verlässt Schweden, Schwedische 
  Wirtschaftszeitung Market 
- ESM-Chef Klaus Regling: Athen braucht weniger Milliarden aus Hilfsprogramm, 
  Bild, S. 1 
- Kanzleramt offen für steuerliche Begrenzung bei Managergehältern, Gespräch mit
  Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), Bild am Sonntag 
- ZEW: Deckelung von Managergehältern verstösst gegen Verfassung, Mannheimer 
  Morgen 

(AWP)