Morning Briefing - International

24.02.2017 07:36

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - LEICHT ABWÄRTS - Nach seinen Vortagesverlusten wird der Dax am Freitag etwas tiefer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,06 Prozent im Minus auf 11 941 Punkte. Das Börsenbarometer hatte im Wochenverlauf die wichtige Marke von 12 000 Zählern überwunden, sich aber nicht darüber festsetzen können. Einige Anleger hätten nach den jüngsten Kursgewinnen vermutlich erst einmal Kasse gemacht, erklärte ein Börsianer.

USA: - AUFWÄRTS - Weitere Rekorde an der Wall Street: Dow Jones Industrial , S&P 500 und Nasdaq 100 haben am Donnerstag erneut Höchststände erklommen. Hohe Gewinne gab es für die Anleger bei den meisten Standardwerten allerdings nicht zu bejubeln. Die Technologieaktien gingen nach ihrer jüngsten Rally sogar auf Tauchstation.

ASIEN: - ABWÄRTS - Zum Wochenschluss verzeichnen die asiatischen Börsen grösstenteils weitere Kursverluste. An den Märkten mache sich politische Unsicherheit breit. Zuletzt hatte das Protokoll zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed die Stimmung unter den Anlegern belastet. Aussagen des neuen US-Finanzministern Steven Mnuchin stiessen auf ein geteiltes Echo. Viele Investoren würden deshalb nun die Gelegenheit zu Gewinnmitnahmen nutzen, meinten Experten. Auf dem chinesischen Festland ging es mit den Kursen genauso nach unten wie in Japan. Dort konnte der Leitindex Nikkei auch nicht von einem schwächeren Yen profitieren.

DAX              		11.947,83	-0,42%
XDAX            		11.959,71	-0,30%
EuroSTOXX 50		     3.333,96	-0,16%
Stoxx50        		     3.090,52	-0,29%

DJIA             		20.810,32	0,17%
S&P 500        		     2.363,81	0,04%
NASDAQ 100  		     5.332,37  -0,37%

Nikkei 225              19.283,54   -0,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Marktexperte Dirk Gojny von der National-Bank erwartet, dass der Bund-Future mit Gewinnen in den Tag starten könnte. Die politischen Risiken im Euro-Raum und den Vereinigten Staaten wirkten sich weiter stützend aus.

Bund-Future   		165,77		0,42%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Freitagmorgen kaum verändert. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0581 US-Dollar. Am Vortag war die Erholung des Eurokurses im New Yorker Handel ins Stocken geraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0573 (Mittwoch: 1,0513) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9458 (0,9512) Euro.

(Alle Kurse 7:04 Uhr)
Euro/USD       		1,0581		-0,01%
USD/Yen             112,81		0,06%
Euro/Yen       		119,37		0,05%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,61 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April fiel um zwei Cent auf 54,43 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Rocket-Internet-Anteilsverkauf erfolgte wegen "Interessenkonflikt", Interview mit Kinnevik-Chef Joakim Andersson, HB, S. 24

- Die beiden US-Chemieriesen Dow Chemical und Dupont dürfen mit der Freigabe der Wettbewerbshüter in Europa rechnen, HB, S. 25

- Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret fordert: Risiken bei Zinsänderung müssen frühzeitig berücksichtigt werden, Gastbeitrag, HB, S. 72

- Ex EWE-Chef Matthias Brückmann will die Firma verklagen, bei der er bis Mittwochabend noch Vorstandschef war, Interview, HB, S. 26

- Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) ist in Verkaufsstimmung, FAZ, S. 27

- Condor soll in die Gewinnzone zurück, Interview mit Condor-Chef Ralf Teckentrup, BöZ, S. 10

- TAG-Finanzchef Martin Thiel hält die Aussichten für das operative Geschäft für "sehr gut", Interview, BöZ, S. 13

- Airbus strebt Treffen mit Regierung über Zukunft des Militärtransportflugzeugs A400M an, Les Echos

- Fraport prüft wegen Billigflieger-Boom frühere Eröffnung des neuen Terminals, WiWo

- Telefónica: Verkauf von Kundendaten an Handelsketten und Einkaufszentren, WiWo

- Ryanair-Chef Michael O'Leary will die Kooperation von Lufthansa und Air Berlin juristisch angreifen: "Wir reichen Beschwerden bei der EU und dem Kartellamt ein", Interview, WiWo

- Neue Klagen erhöhen Druck auf TUIfly, WiWo

- Bundesnetzagentur ermittelt gegen Deutsche Bahn, WiWo

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dpa-AFX

(AWP)