Morning Briefing - International

31.03.2017 07:42

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - ABWARTEND - Zum Abschluss eines bislang starken Quartals dürfte der Dax kaum verändert starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Freitag rund zwei Stunden vor dem Auftakt 6 Punkte tiefer auf 12 250 Punkte. In den vergangenen Handelstagen war der Dax nahe an sein Rekordhoch bei 12 390 Punkten aus dem April 2015 herangelaufen. Im an diesem Freitag endenden ersten Quartal schaffte er bisher ein Plus von fast 7 Prozent.

USA: - GEWINNE - An der Wall Street haben die Technologiewerte ihre Rekordjagd wieder aufgenommen. Der Nasdaq 100 erreichte im Handelsverlauf am Donnerstag bei gut 5446 Punkten eine Bestmarke. Die konjunktursensiblen Tech-Werte sind in dem wirtschaftlich wieder aufgehellten Umfeld derzeit gefragt. Dank positiver Wachstumsdaten schlossen derweil alle wichtigen Aktienindizes moderat im Plus.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den Börsen Asiens ging es am Ende eines insgesamt guten Quartals überwiegend nach unten. In Tokio fielen die Kurse moderat, obwohl sich Japans Industrie im Februar wieder von ihrem Rückschlag zum Jahresauftakt erholt hatte. In China ging es hingegegen mehrheitlich nach oben. Dort war die Stimmung in staatlichen Industriebetrieben so gut wie seit Jahren nicht mehr. Das deutet auf eine weitere Belebung der Industrieproduktion hin.

DAX              12 256,43   	0,44%
XDAX             12 258,94  	0,48%
EuroSTOXX 50	 3481,58		0,18%
Stoxx50        	 3161,55		0,40%

DJIA             20 728,49		0,33%
S&P 500        	  2368,06		0,29%
NASDAQ 100  	  5439,74		0,17%

Nikkei 225       19 045,37     -0,09% (7:15 Uhr)

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - TENDENZ - Nachlassende Spekulationen auf eine baldige Wende in der EZB-Geldpolitik unterstützen den deutschen Rentenmarkt, schrieb Analystin Viola Julien von der Helaba in einem Morgenkommentar. Sie sieht den Bund Future in einer Spanne von 160,45 bis 162,20 Punkten.

Bund-Future	161,37	0,11%

DEVISEN: - EURO UNTER DRUCK - Der Kurs des Euro bleibt unter Druck. Die Gemeinschaftswährung kostete am Freitagmorgen 1,0677 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0737 Dollar festgesetzt. Zuletzt hatten Andeutungen auf eine schneller als gedachte geldpolitische Straffung in den USA dem Dollar Rückenwind verliehen.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD      1,0677		0,02%
USD/Yen        111,95		0,03%
Euro/Yen       119,53		0,02%

ROHÖL - SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel etwas gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 52,88 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai fiel um 17 Cent auf 49,68 Dollar.

----------

PRESSESCHAU

----------

- Airbus will Tornado-Nachfolger bauen, Interview mit Airbus-Rüstungsvorstand 
  Dirk Hoke, HB, S. 50-51 
- Ex-Mannesmann-Chef Klaus Esser: "Wir brauchen Neustarts und Zerstörung", 
  Interview, HB, S. 18 und 19 
- IG Metall fordert Schutz vor China, Interview mit IG-Metall-Vorstandsmitglied
  Jürgen Kerner, FAZ, S. 17 
- MAN sieht sich selbst an der Spitze, wenn es um den Umgang mit neuen digitalen
  Herausforderungen geht, Interview mit MAN-Chef Joachim Drees, FAZ, S. 24 
- Berlin Hyp sieht zufriedene Eigner, Interview mit Berlin Hyp-Chef Sascha 
  Klaus, BöZ, S. 4 
- Eurex Clearing-Chef Erik Müller fordert: Kein Steuergeld bei Schieflagen im 
  Finanzsystem, Gastbeitrag, BöZ, S. 8 
- Der Chef der WM Gruppe, Ernst Padberg, über das Geschäft mit Daten, Chancen 
  der Digitalisierung und unternehmerischen Erfolg, Interview, BöZ, S. 5 
- Adidas-Chef Kasper Rorsted warnt vor US-Importzöllen, Interview, WiWo 
- Energiewende: Bundesregierung will Finanzierung neu planen, WiWo 
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu Brexit: Für Briten 'keine 
  Rechte ohne Pflichten', Interview, Neue Osnabrücker Zeitung 

(AWP)