Morning Briefing - International

04.04.2017 07:35

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach dem letztlich schwachen Wochenbeginn dürfte der Dax am Dienstag zunächst auf der Stelle treten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn praktisch unverändert auf 12 258 Punkte.

USA: - SCHWÄCHER - Die US-Börsen sind am Montag mit leichten Verlusten in das neue Quartal gestartet. Kurz nach Handelsauftakt waren die technologielastigen Nasdaq-Indizes zwar noch auf Rekordhochs geklettert, drehten dann aber wie zuvor die Standardwerte-Indizes Dow Jones und S&P in die Verlustzone. Bis Börsenschluss verringerten sie ihr Minus dann wieder weitgehend.

ASIEN: - ABWARTEND - An den asiatischen Börsen gehen die Anleger zunehmend auf Nummer sicher. Angesichts des wichtigen bevorstehenden Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping gen Ende der Woche würden viele Investoren lieber an der Seitenlinie stehen, so Experten am Morgen. Der Anschlag in Russland mit zahlreichen Toten sorge für zusätzliche Verunsicherung. Sichere Häfen seien gefragt. Der dadurch erstarkte Yen belastete allerdings den japanischen Leitindex Nikkei. In China, Hongkong, Taiwan und Indien wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt.

DAX              		12.312,87	0,46%
XDAX            		12.320,04	0,50%
EuroSTOXX 50		     3.500,93	0,56%
Stoxx50        		     3.145,86	-0,47%

DJIA             		20.663,22	-0,31%
S&P 500        		     2.358,84	-0,16%
NASDAQ 100  		     5.436,23	-0,06%

Nikkei 225              18.751,01   -1,22% (7:11 Uhr)

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - BEHAUPTET - Dirk Gojny, Experte der National-Bank, erwartet einen zurückhaltenden Anleihehandel. Konjunkturdatenseitig dürften am Dienstag vor allem die US-Auftragseingänge von Interesse sein. Er erwartet einen behaupteten Start des Bund-Future in den Tag und eine Handelsspanne zwischen 161,30 und 162,80.

Bund-Future		162,13		0,38%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Dienstag kaum vom Fleck bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0672 US-Dollar. Bereits im US-Handel des Vortages hatte sich der Eurokurs insgesamt nur wenig bewegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0661 (Freitag: 1,0691) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9380 (0,9354) Euro.

(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD       		1,0672		0,03%
USD/Yen             111,37		-0,01%
Euro/Yen       		117,90		-0,34%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Dienstag kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen unverändert 53,12 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai fiel um einen Cent auf 50,23 Dollar.

----------

PRESSESCHAU

----------

- Deutsche Vorstandschefs kassieren das bis zu 190-Fache eines Angestellten, HB, S. 16, 17

- JPMorgans Chefmarktstrategin Stephanie Flanders setzt auf europäische Aktien, Interview, HB, S. 32, 33

- Innogy will im Ausland expandieren, Interview mit Vertriebsvorstand Martin Herrmann, HB, S. 20

- Airbus erwägt, neue Technologien teilweise in China zu entwickeln, Interview mit Technikchef Paul Eremenko, FT, S. 14

- Allianz-Chefwirtschaftsberater Mohamed El-Erian erwartet nicht, dass sich die gute Stimmung an den Märkten in den Fundamentaldaten niederschlägt, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Gespräch zu Opel: Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) hat auch Arbeitnehmervertreter und Ministerpräsidenten eingeladen, FAZ, S. 18

- Deutsche Bank beteiligt sich an Hamburger Fintech Trust Bills, HB, S. 31

- Deutsche-Bank- Manager Alexander von zur Mühlen geht wieder zur Investmentbank, WSJ, S. B5

- Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg: Brexit hat keine Auswirkungen auf die Nato, Interview, HB, S. 1, 4, 5

- Würth-Chef Robert Friedmann: Unsere Verkäufer dürfen mehr verdienen als ihre Chefs, Interview, HB, S. 23

- Chef der Investmentbank Lazard: Brexit beschleunigt Schrumpfung der Finanzbranche, Interview mit Ken Jacobs, SZ, S. 28

- Deutsche Telekom bietet in teureren Tarifen Gratis-Flatrate für Musik- und Videostreaming verschiedener Anbieter an, Gespräch mit Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme, Welt, S. 11

- Geplante neue Fluggesellschaft von Tui und Air Berlin offenbar noch nicht startklar, Funke Mediengruppe

- Tui-Chef Joussen wirbt für Türkei als Urlaubsland, Funke Mediengruppe

- Griechenland erhielt seit Juli 2015 mehr als zehn Milliarden Euro aus EU-Kassen, Bild, S. 2

- Fintech-Start-ups sollten sich stärker auf Geschäftskunden konzentrieren, Interview mit Deutsche-Börse-IPO-Manager Eric Leupold, BöZ, S. 2

----------

dpa-AFX

(AWP)