Morning Briefing - International

16.06.2017 07:33

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABILISIERUNG - Vor dem grossen Verfall an den Terminbörsen dürfte sich der Dax am Freitag zunächst stabilisieren. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,26 Prozent höher auf 12 725 Punkte.

USA: - TECH-WERTE FALLEN - Im New Yorker Aktienhandel haben die Anleger am Donnerstag Technologie-Werte erneut gemieden. Der Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,46 Prozent auf 5700,89 Punkte und damit mehr als der Leitindex Dow Jones Industrial , für den es nur um 0,07 Prozent auf 21 359,90 Punkte nach unten ging. Beiden Indizes gelang es, ihre Verluste bis zum Handelsschluss deutlich einzudämmen. Das galt auch für den marktbreiten S&P-500-Index , der 0,22 Prozent auf 2432,46 Punkte verlor.

ASIEN: - POSITIV - An Asiens Börsen herrschte am Freitag überwiegend gute Stimmung. Vor allem in Japan stiegen die Kurse, nachdem die dortige Zentralbank wegen der nach wie vor trüben Lage der Wirtschaft und schwachen Inflation im Land an der extrem lockeren Geldpolitik festhält. Leicht abwärts ging es mit den Kursen in Festland-China.

DAX              		12.691,81	-0,89%
XDAX            		12.696,01	-1,05%
EuroSTOXX 50		     3.525,46   -0,61%
Stoxx50        		     3.174,67	 0,06%

DJIA             		21.359,90	-0,07%
S&P 500        	      	2.432,46	-0,22%
NASDAQ 100  		    5.700,89	-0,46%

Nikkei 225             19.997,17     0,71% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden.

Bund-Future		164,57		-0,52%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Freitagmorgen nicht von seinen Vortagesverlusten erholen können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1143 US-Dollar. Am Donnerstag war der Dollar stärker geworden wegen der Aussicht auf eine weniger lockere Geldpolitik in den Vereinigten Staaten. Vor der Zinsentscheidung der Fed am Mittwochabend europäischer Zeit hatte der Eurokurs noch bei knapp unter 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1166 (Mittwoch: 1,1203) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1143		-0,02%
USD/Yen            	111,23		0,28%
Euro/Yen       		123,94		0,27%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 46,97 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls geringfügig um zwei Cent auf 44,48 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW liefert Dieselmotoren nach Russland, HB, S. 18

- Takata kurz vor Insolvenzantrag, WSJ-online

- Telekom-Chef bester Redner unter den Dax-Chefs, HB, S. 50-51

- "Der Euro-Raum braucht keine negativen Zinsen", Interview mit Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer, HB, S. 7

- "Wir haben eine einmalige Chance", Interview mit Axa-Chef Thomas Buberl über die Wahl von Emmanuel Macron, HB, S. 48-49

- Der chinesische Kreditgeber Lufax verschiebt IPO-Pläne aus regulatorischen Gründen, FT, S. 14

- Grossbritannien-Geschäft bereitet RWE-Tochter Innogy weiter Kopfzerbrechen, Interview mit Finanzvorstand Bernhard Günther, BöZ, S. 1 und 11

- Bundesregierung verspürt keine "grosse Begeisterung" für Air-Berlin-Bürgschaft, Welt, S. 11

- Flughafenverband ADV hält Übernahme von Air Berlin durch Lufthansa für wahrscheinlich/warnt vor Offenhaltung von Tegel, Interview mit dem ADV-Präsidenten Michael Garvens, Zeitungen der Funke Mediengruppe - Drohnen-Deal vor dem Aus, Bild, S. 2

- Berater sollen nach dem Willen der EU-Kommission Steuerdeals offenlegen, BöZ, S. 1

- "Luxemburg ist für viele interessant", Interview mit ACA-Chef Marc Hengen, BöZ, S. 4

- Banken und Sparkassen experimentieren mit digitalen Stimmen, BöZ, S. 5

- Atomfonds geht mit Top-Beratern an den Start, BöZ, S. 10

dpa-AFX

(AWP)