Morning Briefing - International

27.06.2017 07:42

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - RUHIG - Im Dax zeichnet sich am Dienstagmorgen zunächst nur wenig Bewegung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start rund vier Punkte höher auf 12 775 Punkte. Tags zuvor war der Dax hoffnungsvoll gestartet, wurde jedoch prompt wieder eingefangen. Damit knüpfte er nahtlos an die Entwicklung der vergangenen sechs Wochen an, die trotz einiger neuer Rekordstände grosse Dynamik und eine klare Richtung vermissen lässt.

USA: - GEMISCHT - Die New Yorker Aktienindizes haben sich am Montag in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Knappe Gewinne gab es bei den Standardwerten, während die Technologiebörse Nasdaq nachgab.

ASIEN: - FREUNDLICH - An den meisten asiatischen Börsen sind die Kurse am Dienstag gestiegen. Ein schwächerer Yen half den japanischen Aktien ins Plus, weil die Exportaussichten sich dadurch verbessern. Leicht abwärts ging es in Festland-China.

DAX                12.770,83	0,29%
XDAX               12.767,29	0,29%
EuroSTOXX 50		3.561,76    0,51%
Stoxx50        		3.210,62	0,59%

DJIA               21.409,55	0,07%
S&P 500        		2.439,07	0,03%
NASDAQ 100  		5.777,59   -0,44%

Nikkei 225         20.210,27    0,28% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Handel mit dem Bund-Future sollte behauptet beginnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Im weiteren Tagesverlauf dürfte er sich seiner Meinung nach zwischen 164,30 und 165,70 bewegen, wobei die Handelsaktivität überschaubar ausfallen werde. Denn die Investoren warteten auf die Aussagen der US-Notenbanker und hier vor allem von Janet Yellen.

Bund-Future Schlusskurs		165,17		0,08%
Bund-Future Settlement		165,14		0,02%

DEVISEN: - UNTER 1,12 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Dienstagmorgen wieder etwas berappelt, nachdem er im Wall-Street-Handel am Vorabend bis auf 1,1175 Dollar gefallen war. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1191 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1187 (Freitag: 1,1173) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       		1,1191		0,08%
USD/Yen             111,79	   -0,06%
Euro/Yen       		125,10		0,05%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 45,99 US-Dollar und damit 16 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 12 Cent auf 43,50 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Dämpfer für T-Mobile-US-Fusionshoffnung: Sprint verhandelt mit Kabelanbietern. Gespräche mit T-Mobile US liegen so lange auf Eis, WSJ, online

- CDU und CSU ziehen mit Steuerentlastungen von mehr als 15 Milliarden Euro in den Wahlkampf, HB, S.1/8

- Chef des CDU-Wirtschaftsrats, Werner Bahlsen, über das Wahlprogramm der CDU, notwendige Reformen und mögliche Koalitionen: "Wir brauchen konkrete Aussagen", Interview, HB, S. 9

- Grosse Koalition einigt sich auf WLAN-Gesetz, HB, online

- Der ehemalige Finanzchef von SAP und mächtige Aufsichtsrat Werner Brandt über die Balance zwischen Nähe und Distanz zum Vorstand, Interview, HB, S. 6/7

- Der Europa-Chef des Ölmultis BP, Wolfgang Langhoff, verteidigt sein Geschäft. Er lehnt Fahrverbote strikt ab und sieht das Elektroauto nur als Ergänzung zu Diesel und Benzin, Interview, HB, S. 22

- Trigema-Chef Wolfgang Grupp investiert in eigene Firma, Interview, HB, S. 32

- Digitalwirtschaft droht mit Klage gegen Facebook-Gesetz, Interview mit Oliver Süme, Vorstand des Verbands der Internetwirtschaft (Eco), HB, online

- Der Autozulieferer Thermamax sucht einen neuen Investor, FAZ, S. 18

- CDU/CSU versprechen in ihrem Wahlprogramm eine Vielzahl von Erleichterungen für Eltern: mehr Kindergeld, höhere Freibeträge und ein Recht auf Ganztagsbetreuung von Grundschülern, SZ, S. 1

- Der weltgrösste Brauereikonzern AB Inbev will in Deutschland die Strategie ändern und statt auf Marktanteilsgewinne jetzt auf eine Verbesserung der Gewinne setzen. "Ein steigender Marktanteil ist für mich nicht das wichtigste Ziel", sagte der neue Deutschland-Chef Harm van Esterik, Interview, SZ, S. 19

- Pakete werden zu Weihnachten teurer, Welt, S. 15

- Union will Spitzenverdiener von Steuererleichterungen ausnehmen, Welt, S. 4

- Der britische Hausgerätehersteller Dyson kommt mit eigenen Flagship-Stores nach Deutschland, Welt, S. 12

- Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied fordert höhere Beihilfen für Landwirte in der EU, Interview, SZ, S. 26

- London, Paris und Cambridge im Ranking des Immobilien-Investmentmanagers Savills Investment ganz vorn, BöZ, S. 2

- Fondstochter der Deutschen Bank hübscht sich vor dem Börsengang auf, Interview mit Simon Klein, Deutsche Asset Management, BöZ, S. 3

- Abwicklung der italienischen Banken weckt in deutscher Kreditwirtschaft Angst vor Risiko-Transfer in der EU, Interview mit Gerhard Hofmann vom Genossenschaftsbankenverband BVR, BöZ, S. 4

- Bundeswirtschaftsministerium: Vermögenssteuer schadet der deutschen Wirtschaft, Bild, S. 2

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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(AWP)