Morning Briefing - International

13.07.2017 07:39

---------- AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax bleibt nach dem Überspringen der Marke von 12 500 Punkten im Aufwind: Der Broker IG Markets taxierte den Leitindex am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Handelsbeginn 0,2 Prozent höher auf 12 652 Punkte. US-Notenbankchefin Janet Yellen habe den Markt mit überraschend moderaten geldpoltischen Signalen beruhigt, sagte ein Händler.

USA: - DOW-REKORDHOCH - Die Aussicht auf ein behutsames Vorgehen der US-Notenbank Fed bei weiteren Leitzinsanhebungen hat den Dow Jones Industrial am Mittwoch auf ein Rekordhoch gehievt. Fed-Chefin Yellen hatte bei ihrem Auftritt vor Vertretern des US-Kongresses Signale gegeben, die gegen einen steilen geldpolitischen Straffungskurs sprechen. "Weil der neutrale Zinssatz derzeit im historischen Vergleich recht niedrig ist, müsste der Leitzins nicht allzu deutlich weiter steigen, um zu einer neutralen geldpolitischen Haltung zu gelangen", hiess es in einer schon vorher verbreiteten Stellungnahme.

ASIEN: - POSITIV - Die gute Laune an der Wall Street hat die asiatischen Börsen am Donnerstag angesteckt. Mit am stärksten zeigte sich wie schon an den Vortagen die Börse in Hongkong. Der Hang-Seng-Index erklomm den höchsten Stand seit Mitte 2015. Auch bei den asiatischen Anlegern kam gut an, dass US-Notenbankchefin Janet Yellen die weitere Straffung der Geldpolitik behutsam angehen will. In China überraschten zudem sowohl die Exporte, als auch die Importe im Juni mit einer stärkeren Zunahme als erwartet.

DAX                 12.626,58	1,52%
XDAX            	12.635,19	1,17%
EuroSTOXX 50		3.515,23	1,46%
Stoxx50        		3.159,06	1,67%

DJIA               21.532,14	0,57%
S&P 500        		2.443,25	0,73%
NASDAQ 100  		5.778,95	1,21%

Nikkei 225        20.115,44    0,08% (7:00 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Der Bund-Future sollte mehr oder weniger unverändert in den Tag starten und sich zwischen 160,80 und 162,05 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Trotz einem derzeit verbesserten Stimmungsbild würden die Anleger vorsichtig agieren und den zweiten Teil der Anhörung von Janet Yellen abwarten.

Bund-Future Schlusskurs		161,41		0,33%
Bund-Future Settlement		161,42		-0,01%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,14 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Donnerstagmorgen an Wert gewonnen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1437 US-Dollar. Am Vortag hatte sich der Höhenflug der vergangenen Handelstage zunächst fortgesetzt; nachdem die Gemeinschaftswährung bei 1,1489 Dollar den höchsten Stand seit Mai 2016 erreicht hatte, war der Euro aber kurz unter die Marke von 1,14 Dollar gerutscht. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag auf 1,1449 (Dienstag: 1,1405) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1437		0,23%
USD/Yen             113,02	   -0,12%
Euro/Yen       		129,28		0,11%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel kaum Regung gezeigt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 47,76 US-Dollar. Das waren zwei Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung verblieb auf dem Niveau vom Vortag bei 45,49 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SAP AUF 108 (110) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SHELL B AUF 2490 (2440) PENCE - 'BUY' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ENI AUF 17 (17,7) EUR - 'BUY' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR TOTAL SA AUF 58 (60) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - HSBC HEBT NATIONAL GRID AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 1060 (1050) PENCE

---------- PRESSESCHAU

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TOP-THEMEN - Daimler soll fast ein Jahrzehnt lang Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoss verkauft haben. Ermittler halten Widerruf der Zulassung für möglich. Etwa eine Million Autos könnten betroffen sein, SZ, S. 1,2 (Die Meldung wurde um 5.00 Uhr wiederholt) - Chefs von BMW, Daimler und Volkswagen haben mit EU-Kommission über das Vorgehen bei Umrüstung älterer Dieselautos beraten, HB, S. 14 - ESM-Chef Klaus Regling fordert milliardenschweren Euro-Krisenfonds, Interview HB, S. 4,5

bis 7.15 Uhr - Macron fordert von Deutschland mehr Einsatz für Investitionen in Europa, Funke Mediengruppe - Maas will Mietpreisbremse verschärfen, Interview mit Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), Berliner Zeitung - Bundesum­welt­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks (SPD) will den um­strit­te­nen Unkrautvernichter Gly­phosat nicht für wei­te­re zehn Jahre zu­las­sen, Bild, S. 3

bis 23.00 Uhr (Vorabend) - Intel-Manager über härteren Wettbewerb und autonomes Fahren, Interview mit dem Verantwortlichen für die Sparte für Rechenzentren Navin Shenoy, HB, S. 18 - Computerzubehör-Hersteller Logitech drängt erfolgreich in neue Geschäftsfelder, Interview mit dem Logitech-Chef Bracken Darrell, HB, S. 19 - Anleihenfonds im Visier der Aufsicht, BöZ, S. 3

bis 21.00 Uhr (Vorabend) - Osram und Continental planen Zusammenarbeit, 'WiWo' (Die Meldung wurde um 5.00 Uhr wiederholt. Die Wiederholung der Meldung mit der teilweisen Bestätigung durch Osram lesen Sie um 5.15 Uhr.) - Xiaomi-Smartphones kommen nach Europa, Interview mit Xiaomi-Direktor Liu Yi, HB, S. 17 - Unionsfraktionsvize wirft Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) Protektionismus vor, Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion Michael Fuchs, HB, S. 8 - Die Union will Geringverdiener im Steuersystem deutlich entlasten, HB, S.11 - Ex-Bahnchef Rüdiger Grube geht als Deutschland-Chairman zur Investmentbank Lazard, HB, S. 47 - Chef des Euro-Rettungsfonds ESM hält innerhalb von fünf Jahren eine Bankenunion und einen Europäischen Währungsfonds für möglich, Interview mit ESM-Chef Klaus Regling, HB, S. 4

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

05:30 CHN: Handelsbilanz 06/17

06:00 CH:  Bossard Halbjahreszahlen

07:00 CH:  Barry Callebaut Umsatz 9 Monate

07:00 D:   Südzucker Q1-Zahlen

07:00 F:   Alstom Q1 Umsatz

07:30 F:   Casino Q2 Umsatz

07:30 D:   Gerresheimer Q2-Zahlen (10.00 h Call)

08:00 D:   Verbraucherpreise 06/17 (endgültig)

08:00 D:   Insolvenzen 04/17

10:00 D:   Tengelmann Jahres-Pk, Mülheim an der Ruhr

11:00 D:   Deutscher Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie Jahres-Pk

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Erzeugerpreise 06/17

16:00 USA: Anhörung Fed-Chefin Janet Yellen vor dem Bankenausschuss

17:30 USA: Fed-Chef von Chicago, Charles Evans, hält Rede in Victor, Idaho

SONSTIGE TERMINE


      D:   Global Sustainable Finance Conference - erstmals mit


           Zukunfts-Symposium (bis 14.07.), Karlsruhe


      RU:  Russischer Aussenminister Sergej Lawrow in Berlin


           + 1500 Veranstaltung der Körber Stiftung mit Rede Lawrow zu


           "Russland und die EU in einer sich verändernden Welt"

18:00 D:   Vortrag BDI-Präsident Dieter Kempf: Die Rolle der Industrie in der


           deutschen Sicherheitsarchitektur, München

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA


                                              Prognose        Vorwert

EUROZONE

08.00 Uhr

Deutschland

Verbraucherpreise, Juni

Monatsvergleich                                 +0,2               +0,2*

Jahresvergleich                                 +1,6               +1,6*

HVPI

Monatsvergleich                                 +0,2               +0,2*

Jahresvergleich                                 +1,5               +1,5*

08.45 Uhr

Frankreich

Verbraucherpreise HVPI, Juni

Juni

Monatsvergleich                                 0,0                  0,0*

Jahresvergleich                                +0,8                +0,8*

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise HVPI, Juni

Monatsvergleich                                0,0                  0,0*

Jahresvergleich                               +1,6                +1,6*

USA

14.30 Uhr

Erzeugerpreise, Juni

Monatsvergleich                                unv.                 unv.

Jahresvergleich                                +1,9                 +2,4

Kernrate gg Vj                                 +2,0                 +2,1

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe               245                  248

(Vorwoche, in Tsd)

(AWP)