Morning Briefing - International

13.09.2017 07:38

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - STAGNATION - Nach fünf Handelstagen in Folge mit Kursgewinnen könnte dem Dax zur Wochenmitte etwas die Luft ausgehen. Der Broker IG Markets taxiert den Leitindex am Mittwochmorgen 0,14 Prozent niedriger bei 12 507 Punkten. Damit dürften sich verhalten gute Vorgaben aus dem späten Handel an der Wall Street am deutschen Markt nicht in weitere Kursgewinne ummünzen.

USA: - REKORD IM S&P - In einem weiterhin freundlichen Marktumfeld ist der US-Aktienindex S&P 500 am Dienstag auf ein Rekordhoch gestiegen. Auch die anderen wichtigen Börsenbarometer legten zu, nachdem sie bereits zu Wochenbeginn um jeweils mehr als ein Prozent angesprungen waren. Zur positiven Stimmung trug bereits am Montag bei, dass sich der Hurrikan "Irma" deutlich abgeschwächt hatte. Nun sorge auch das Ausbleiben neuer negativer Nachrichten aus Nordkorea für Entspannung, kommentierte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Asiens Aktienmärkte haben sich am Mittwoch auf keine gemeinsame Richtung einigen können. Während die Kurse in Japan auch den dritten Tag der Woche zulegten, fielen die Notierungen in China überwiegend. Die Börsen in Südkorea und Australien traten praktisch auf der Stelle. Viele Investoren, so erklärte ein Marktexperte, stellten sich die Frage, ob die Kurse nicht inzwischen zu schnell zu hoch gestiegen seien.

DAX                12.524,77	0,40%
XDAX               12.518,75	0,18%
EuroSTOXX 50		3.512,56	0,50%
Stoxx50        		3.104,10	0,47%

DJIA               22.118,86	0,28%
S&P 500        		2.496,48	0,34%
NASDAQ 100  		5.995,64	0,25%

Nikkei 225         19.878,54    0,51% (7:00 Uhr)

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - GEWINNE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Gewinnen in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Im Tagesverlauf sollte er sich dann seiner Meinung nach zwischen 161,30 und 162,80 bewegen.

Bund-Future Schlusskurs		161,92	-0,48%
Bund-Future Settlement		161,87	 0,03%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,20 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist am Mittwochmorgen unter 1,20 US-Dollar geblieben. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1981 Dollar gehandelt und damit nur etwas stärker als am Vorabend an der Wall Street. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1933 (Montag: 1,1997) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1981	 0,12%
USD/Yen             110,15	-0,01%
Euro/Yen       		131,97	 0,11%

ROHÖL

Brent (November-Lieferung)		54,13		-0,15 USD
WTI (November-Lieferung)		48,72		-0,15 USD

----------

PRESSESCHAU

----------

- Aussenminister Sigmar Gabriel (SPD) baut im Streit mit Türkei auf wirtschaftlichen Druck, Interview, Nordwest-Zeitung

- Toshiba will Absichtserklärung für Verkauf der Chipsparte mit einem von Finanzinvestor Bain geführten Konsortium unterzeichnen

- Endgültige Entscheidung kommende Woche, Nikkei

- "Hybrid ist Mainstream geworden", Toyotas Europachef Johan van Zyl über den Trend zu Elektroantrieben und die Probleme der Batterietechnik, BöZ, S. 10

- Genossenschaftsbanken setzen ab Oktober auf digitale Sprachassistenten, HB S. 30

- Chen Anning, Chef des chinesischen Autobauers Chery, glaubt weiter an den Verbrennungsmotor und will in Europa bald mit SUVs angreifen, FAZ, S.21

- Der japanische Industriekonzern Brother glaubt nicht an einen schnellen Durchbruch der künstlichen Intelligenz bei seinen Maschinen, Interview mit dem Präsident von Brother Industries Toshikazu Koike, FAZ, S. 24

- Chinesischer Bieter für Air Berlin

- Verlegung nach Parchim geplant, Bild, S.2

- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert bei Air Berlin Rückkehr an Arbeitsplatz - "Nicht die Kunden in Mitleidenschaft zu ziehen", Bild

- Londoner Investor attackiert die Commerzbank wegen "ideenlosem" Umgang mit der Tochter Comdirect, HB, S. 32

- EU-Staaten sollen ausländische Investitionen strenger prüfen können, HB, S. 12, SZ, S. 19

- EU-Kommission beansprucht Zuständigkeit für Gasleitung "Nord Stream 2", SZ, S. 1, 4 und 7

- Kosten gesprengt: Öffentliche Strassenprojekte 1,7 Milliarden Euro teurer als geplant, SZ, S. 21

- Millionenschäden durch Abo-Fallen im Internet

- Studie der Verbraucherzentralen: Netzbetreiber schützen Mobilfunkkunden nur unzureichend, Funke Mediengruppe

- Die Lufthansa kann damit rechnen, einen grossen Teil der derzeitigen Air Berlin-Flotte bei der Tochterfirma Eurowings integrieren zu können, SZ, S. 19

----------

(AWP)