Morning Briefing International

12.03.2019 07:57

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - WEITER ERHOLT - Der deutsche Aktienmarkt dürfte die Gewinne vom Wochenauftakt am Dienstag zunächst ausbauen. Für etwas Rückenwind könnte ein Durchbruch bei den Nachverhandlungen zwischen Grossbritannien und der EU über das Brexit-Abkommen sorgen. Mit dem erzielten Kompromiss will Premierministerin Theresa May sich im Unterhaus doch noch eine Mehrheit für das in London umstrittene Austrittsabkommen sichern. Der Broker IG taxierte den Dax knapp zwei Stunden vor Handelsbeginn gut ein halbes Prozent höher auf 11 610 Zähler. Die mit einem ungeregelten Brexit verbundenen grossen Risiken für Wirtschaft und Wachstum hatten die Börsen immer wieder belastet.

USA: - ERHOLT - Die Wall Street hat am Montag nach einem freundlichen Handelsstart ihre Gewinne ausgebaut. Neben guten US-Konjunkturdaten beflügelten überwiegend positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten die Kurse. Lediglich der Dow Jones Industrial blieb wegen des historischen Kursrutsches von Boeing ein gutes Stück hinter den anderen Indizes zurück. Zum Börsenschluss notierte der US-Leitindex Dow Jones 0,79 Prozent fester auf 25 650,88 Punkten.

ASIEN: - GEWINNE - Besser als gedachte US-Einzelhandelsdaten und die gestiegenen Chancen auf einen doch noch geordneten Brexit die Konjunktursorgen der Anleger etwas verringert. Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg um 1,8 Prozent auf 21 503,69 Punkte. In China gewann der CSI 300 zuletzt etwas mehr als ein halbes Prozent und der Hang-Seng-Index in Hong Kong stieg um mehr als 1 Prozent.

DAX               11 543,48     +0,75%
XDAX              11 598,26     +0,93%
EuroSTOXX 50        3304,44     +0,63%
Stoxx50             3048,87     +0,68%

DJIA              25 650,88     +0,79%
S&P 500             2783,30     +1,47%
NASDAQ 100          7164,02     +2,11%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future    164,23  -0,09%

DEVISEN:

Euro/USD  1,1255   +0,10%
USD/Yen   111,296  +0,08%
Euro/Yen   125,274 +0,17%

ROHÖL:

Brent  66,64 +0,06 USD
WTI    56,92 +0,13 USD

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PRESSESCHAU

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bis 6.45 Uhr:

- Mögliche Fusion Deutsche Bank/Commerzbank: Europäische Aufseher fürchten, dass Deutsche Bank bei der Übernahme nicht die notwendige "rabiate Brutalität" für einen erfolgreichen Zusammenschluss aufbringen würde. Übernahme würde nur genehmigt, wenn Pläne "glaubhaft und machbar" sind, FT

- SPD beschliesst Massnahmenpaket gegen Fahrverbote, HB

- Eon bräuchte bei No-Deal-Brexit für die Innogy-Übernahme möglicherweise Freigabe der britischen Kartellbehörde CMA. Das Unternehmen hat bereits Kontakt aufgenommen, Rheinische Post

- BVB-Chef Hans-Joachim Watzke über Pläne zur Club-WM: 'Zumindest Überlegung wert', Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Chef des Braunkohleunternehmens Leag, Helmar Rendez, plant für die Zeit nach dem Kohleausstieg, HB, S. 20

- Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will menschenwürdige Arbeit weltweit durchsetzen, HB, S. 4, 5

- Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU): "Ausbeuterische Kinderarbeit

muss ausgeschlossen sein", HB, S. 5

bis 23.45 Uhr:

- Nach schwierigen Jahren und dem Abbau von faulen Krediten will die Südtiroler Sparkasse nun wieder in die Offensive gehen, BöZ, S. 2

bis 21.00 Uhr:

- Konservativer britischer Abgeordneter und Brexit-Wortführer Jacob Rees-Mogg: "Unwahrscheinlich, dass der Deal durchgeht", Interview, FAZ, S. 2

- Bosch warnt vor Brexit-Gefahren, FAZ, S. 18

- Gewerkschaft droht mit Widerstand gegen Bankenfusion, FAZ, S. 22

- "Ab einer Grenze von vier Millionen Flügen weiss ich nicht mehr, wie man diese im Luftraum unterbringen soll", Klaus-Dieter Scheurle, Chef der Deutschen Flugsicherung, Interview, HB, S. 17

- "Die Vermögen sind zu ungleich verteilt", Co-Chef der Beteiligungsgesellschaft Carlyle Kewsong Lee, HB, S. 26-27

- "Die Verbraucher in Deutschland akzeptieren es längst nicht mehr, wenn am Anfang der Lieferkette Kinder für uns arbeiten müssen und Hungerlöhne gezahlt werden", Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Interview, HB, S. 5

- AfD-Chef Meuthen gibt Wahlkampfhilfe aus der Schweiz im Wert von 89.800 Euro zu, Welt

/mis

(AWP)