Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
11.07.2016 07:31

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HOCH - Positive Vorgaben der Börsen in Übersee dürften der Erholung des Dax zum Wochenstart weiteren Rückenwind verleihen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,92 Prozent höher auf 9718 Punkte.

USA: - REKORDKURS - Ein überraschend starker Arbeitsmarktbericht hat die US-Aktienindizes am Freitag auf Rekordkurs getrieben. Der Dow Jones Industrial schloss 1,40 Prozent höher auf 18 146,74 Punkte. Dies ist für den Leitindex der US-Börsen der in diesem Jahr bislang höchste Schlussstand. Das Barometer hat inzwischen seine Verluste seit dem Brexit-Votum der Briten eindrucksvoll wettgemacht.

ASIEN: - JAPAN EUPHORISCH - Die Börse in Tokio hat am Montag kräftig zugelegt. Einen Tag nach der Wahl zum Oberhaus, die das Regierungslager von Ministerpräsident Shinzo Abe deutlich gewann, stieg der Nikkei-225-Index zuletzt um mehr als 4 Prozent. Abe wertete das Ergebnis der Wahl als Mandat für seine "Abenomics" genannte Wirtschaftspolitik aus extrem gelockerter Geldpolitik, Konjunkturprogrammen und Reformen. Am Markt wird daher nun mit weiteren Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft gerechnet. Auch an den anderen asiatischen Märkten gab es teils deutliche Kursgewinne.

DAX              		9.629,66		2,24%
XDAX            		9.633,21		2,43%
EuroSTOXX 50	    	2.838,01		2,08%
Stoxx50         		2.796,81		1,31%

DJIA             		18.146,74   	1,40%
S&P 500        	    	2.129,90		1,53%
NASDAQ 100  	    	4.528,36		1,54%

Nikkei 225              15.734,07       4,15% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Der Bund-Future zeige sich trotz der robusten US-Arbeitsmarktdaten stabil und so bleibe auch das freundliche technische Bild erhalten, schrieben die Experten der Helaba am Montagmorgen. Sie sehen den Bund-Future am Tage in einer Spanne von 166,70 bis 168,90.

Bund-Future   		168,02		0,26%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Montagmorgen unterm Strich kaum bewegt, nachdem er vor dem Wochenende durch überraschend gute Arbeitsmarktdaten aus den USA belastet worden war. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1046 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Freitagnachmittag noch auf 1,1070 (Donnerstag: 1,1080) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1046		-0,02%
USD/Yen          	101,44		0,62%
Euro/Yen       		112,05		0,60%

ROHÖL - BILLIGER - Für die Ölpreise ist es am Montag wieder abwärts gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 46,57 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Freitag der Vorwoche. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August ging um 22 Cent auf 45,19 Dollar zurück.

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PRESSESCHAU

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- Siemens sticht GE bei saudischem Turbinenauftrag aus, HB, S. 21 
- EX-EZB-Chef Jean-Claude Trichet spricht sich für Vertiefung der Eurozone aus 
- Europaparlamentarier aus diesen Ländern sollten letztes Wort über Strafen bei 
  Verstössen gegen den Fiskalpakt haben, Interview, HB, S. 26 
- Ungarn Ministerpräsident Viktor Orban sieht Verletzung der Haushaltsdisziplin 
  und Grenzsicherung als Hauptgründe für EU-Krise, Gastbeitrag, FAZ, S. 6 
- Premierminister-Kandidatin Theresa May will Arbeitnehmer in Verwaltungsräte 
  britischer Konzerne und Managergehälter strenger kontrollieren, FT, S. 1 
- Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard schliesst Aufsichtsratsvorsitz ab 2019 
  nicht aus, Interview, FT, S. 12 
- Russische Fluggesellschaft Aeroflot sieht wegen harten Wettbewerbs keine 
  Chance zur Privatisierung, Interview mit Chef Witali Saweliew, FT, S. 15/18 
- Lloyds verschärft Sparkurs, FT, online 
- Gericht setzt Deutscher Bank Frist für Besetzung von vakantem 
  Aufsichtsratsposten - Kandidat offenbar gefunden, SZ, S. 17 
- Blackrock-Vizepräsident Philipp Hildebrand fordert erneut Staatshilfe für 
  Italiens Banken, Interview, SZ, S. 18 
- "Brexit markiert Anfang vom Niedergang des Populismus in Europa", Interview 
  mit FDP-Chef Christian Lindner, Bild, S. 2 
- Bayerns Finanzminister Markus Söder warnt vor Staatshilfe für Italiens Banken,
  Interview, Bild, S. 2 
- EU signalisiert Ankara Entgegenkommen im Visa-Streit, Interview mit 
  EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos, Tagesspiegel 
- VW hat zwei Kredite der Europäischen Investitionsbank zur Entwicklung 
  abgasarmer Motoren vorzeitig zurückgezahlt, Interview mit EIB-Chef Werner 
  Hoyer, Neue Osnabrücker Zeitung

(AWP)