Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
18.07.2016 07:36

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HOCH - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt lassen sich zum Wochenstart von den politischen Turbulenzen in der Türkei nicht aus der Ruhe bringen. Der Broker IG taxierte den Dax am Montagmorgen 0,23 Prozent höher auf 10 090 Punkte. Damit bliebe das Börsenbarometer nach einem Vorwochenplus von gut viereinhalb Prozent im Aufwind.

USA: - REKORDHOCH IM DOW - Ein minimales Plus hat dem US-Leitindex Dow Jones Industrial am Freitag auf einem neuen Rekordhoch schliessen lassen. Auch im Handelsverlauf brachen der Dow und der marktbreite S&P-500-Index dank einiger starker Wirtschaftsdaten Rekorde, bevor die Gewinne wieder abbröckelten. Es sei alles in allem eine "fantastische Woche" gewesen, sagte ein Händler.

ASIEN: - RUHIG - An den asiatischen Aktienmärkten herrschte zu Wochenbeginn weitgehend Ruhe. Chinas Märkte in Hongkong, Shanghai und Shenzhen traten auf der Stelle nach teils deutlichen Gewinnen in den Vorwochen. Für Abkühlung sorgte nun der Häusermarkt, wo sich die Preissteigerungen im Juni in Grenzen hielten. In Japan wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              		10.066,90	-0,01%
XDAX            		10.071,33	 0,16%
EuroSTOXX 50		     2.958,65	-0,15%
Stoxx50        		     2.868,19	 0,00%

DJIA             		18.516,55	 0,05%
S&P 500        		     2.161,74	-0,09%
NASDAQ 100  		     4.589,83	-0,14%

Nikkei 225               Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE - In Anbetracht der Ereignisse in der Türkei dürfte der Bund-Future mit Kursgewinnen in den Tag starten und sich zwischen 165,35 und 167,25 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen.

Bund-Future   		166,09		-0,40%

DEVISEN: - ENTSPANNUNG - An den internationalen Währungsmärkten hat sich die Lage nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei beruhigt. Nachdem die türkische Lira am späten Freitagabend deutlich an Wert verloren hatte, konnte sie am Montag einen Teil dieser Verluste wieder wettmachen. Auch der Euro erholte sich nach einem zwischenzeitlichen Einbruch und kostete zuletzt 1,1063 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1128 Dollar festgelegt, danach war die Gemeinschaftswährung aber bereits abgebröckelt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1063		0,27%
USD/Yen             105,43		0,57%
Euro/Yen       		116,66		0,80%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Montag stabil präsentiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 47,83 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August stieg um 3 Cent auf 47,82 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bayer wird Offerte für Monsanto erneut erhöhen. Grossaktionäre fordern ausserordentliche Hauptversammlung, HB, S. 16/17

- Türkei: Reaktionen der Regierung auf den Putsch gefährden EU-Beitrittsverhandlungen, HB, S. 6/7

- Volkswagen verspricht US-Händlern Entschädigungen für Diesel-Fahrzeuge, WSJ, S. B1

- EU wird Rekordstrafe gegen Lkw-Kartell verhängen. MAN wird von Kronzeugenregelung profitieren, FT, S. 13

- Iranischer Energieminister Hamid Chitchian sprach mit Siemens und Rolls Royce, FT, S. 13

- ProSiebenSat.1 plant weitere Übernahmen, Interview mit Unternehmenschef Thomas Ebeling, SZ, S. 16

- Die 500 grössten Unternehmen Deutschlands wachsen wieder schneller, Welt, S. 15

- NRW-Bankenverband: Alle deutsche Banken bestehen Stresstest, Interview mit Geschäftsführer, Steffen Pörner, Rheinische Post

- EU will Lebensmittelbetrügern das Handwerk legen, Der Tagesspiegel

- Barclays-Chef Jes Staley hält trotz Brexit an Strategie fest und plant keine weiteren Verkäufe, Interview, Les Echos

- Spanien lehnt EU-Forderung nach mehr Ausgabesenkungen ab, El Pais

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dpa-AFX

(AWP)