Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
25.07.2016 07:33

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte am Montag zunächst an seinen positiven Trend anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,26 Prozent höher auf 10 174 Punkte. In der Vorwoche hatte die jüngste Erholung zwar zeitweise gewankt, letztlich gewann der Dax jedoch fast ein weiteres Prozent.

USA: - REKORDHOCH - Die Wall Street hat nach ihrer Rekordjagd und der jüngsten Atempause ihre Anfangsverluste am Freitag mühsam abgeschüttelt. Der marktbreite S&P-500-Index erreichte auf Schlusskursbasis dennoch ein Rekordhoch: Er ging 0,46 Prozent fester bei 2175,03 Punkten aus dem Handel. Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK sprach vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch von einem unspektakulären Wochenausklang.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Aktienmärkten zeigte sich am Montag keine klare Linie. Die Ausschläge nach oben oder unten hielten sich im späten Handel aber in Grenzen. Eine Ausnahme war Nintendo mit einem Kursverlust von 17 Prozent. Der japanische Konzern hatte mitgeteilt, er rechne durch "Pokemon Go" nur mit einem begrenzten Einfluss auf den Gewinn und halte daher an seiner Prognose fest. Wegen der Euphorie über das Handyspiel hatte sich der Wert der Aktie zuvor fast verdoppelt.

DAX             	10.147,46   	-0,09%
XDAX            	10.166,13   	0,41%
EuroSTOXX 50		2.972,23		0,13%
Stoxx50        		2.881,90		0,15%

DJIA          		18.570,85   	0,29%
S&P 500        		2.175,03		0,46%
NASDAQ 100  		4.666,07		0,41%

Nikkei 225          16.656,39       0,18% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future sollte die neue Handelswoche mit geringfügigen Verlusten beginnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Danach dürfte seiner Meinung nach vor allem der Ifo im Mittelpunkt des Interesses stehen. Der Bund-Future sollte sich laut Gojny am Tage zwischen 165,60 und 167,10 bewegen.

Bund-Future   		166,47		0,03%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs zeigte sich bis zum Montagmorgen weiter schwach, nachdem er bereits am Freitag im Wall-Street-Handel deutlich unter 1,10 US-Dollar gerutscht war. In der Nacht fiel der Euro bis auf 1,9622 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit etwa einem Monat. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0976 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitagnachmittag noch auf 1,1014 (Donnerstag: 1,1015) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0976		-0,01%
USD/Yen        		106,32		0,26%
Euro/Yen       		116,69		0,25%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Montag nach deutlichen Verlusten der Vorwoche wenig verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 45,70 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte bei 44,19 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Chefin Mary Nichols der kalifornischen Umweltbehörde Carb zeigt sich 
  versöhnlich gegenüber Volkswagen, Interview, HB, S. 1, 14 
- Telekom-Konzern Verizon entscheidet den Bieterwettstreit um das Kerngeschäft
  des Internet-Pioniers Yahoo für sich, WSJ, S. 1 
- Der aktivistische Investor AOC pocht auf neue Vorstandsbesetzung bei Stada, 
  FAZ, S. 22 
- Der Mobilfunkanbieter O2 steigt ins Bankgeschäft ein und Kunden bekommen statt
  Zinsen Datenvolumen gutgeschrieben, FAZ, S. 22 
- Französischer Konzern Veolia will 750 Millionen britische Pfund in 
  Grossbritannien investieren, FT, S. 13
- Die Europäische Kommission erhöht den Druck auf Volkswagen, nach dem 
  Dieselgate-Skandal nicht nur amerikanische, sondern auch europäische Kunden zu
  entschädigen, Welt, S. 12 
- Türkischer Finanzminister Mehmet Simsek gibt zu, dass die Regierung bereits
  lange vor dem Putschversuch Listen mit den Namen Erdogan-kritischer Personen
  und Staatsdiener angefertigt hat, Interview, Bild, S. 2 
- EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) sieht die EU-Beitrittsverhandlungen
  mit der Türkei als stark gefährdet an, Interview, Bild, S. 2 

(AWP)