Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
28.07.2016 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Der Dax dürfte am Donnerstag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,08 Prozent tiefer auf 10 311 Punkte. Im Fokus stehen weitere Quartalsberichte, darunter Linde aus dem Dax.

USA: - STABIL - Optimistische Konjunkturaussagen der Notenbank haben die Anleger an der Wall Street letztlich kalt gelassen. Der Dow Jones Industrial reagierte am Mittwoch nur kurz positiv und schloss kaum verändert. Technologieaktien profitierten derweil von guten Quartalszahlen des iPhone-Herstellers Apple .

ASIEN: - ABWÄRTS - An den asiatischen Börsen überwogen am Donnerstag die negativen Vorzeichen. In Japan ging es abwärts, nachdem der Yen im Anschluss an die Sitzung der US-Notenbank Fed an Wert gewonnen hatte. Eine stärkere Heimatwährung belastet Exportwerte. Hinzu kamen Gewinnmitnahmen nach dem starken Vortag. Auch die chinesischen Börsen lagen im Minus. Die Fed hatte die Zinsen unverändert gelassen, aber die Tür für eine Anhebung offengelassen.

DAX              		10.319,55	0,70%
XDAX            		10.289,16	0,27%
EuroSTOXX 50		     2.999,48	0,69%
Stoxx50        		     2.887,24	0,21%

DJIA             		18.472,17  -0,01%
S&P 500        	       	2.166,58   -0,12%
NASDAQ 100  		    4.702,89    0,66%

Nikkei 225             16.475,98   -1,13% (6:40 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Die Einflüsse der Fed-Erklärung auf den Handel dürften sich in Grenzen halten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Der Bund-Future dürfte nach der gestrigen Rally kaum verändert in den Tag starten und sich im weiteren Tagesverlauf in der Hoffnung auf mehr geld- und fiskalpolitische Stimuli zwischen 166,65 und 168,20 bewegen, fuhr Gojny fort.

Bund-Future   		167,60		0,58%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat seine Gewinne bis zum Donnerstagmorgen ausbauen können. Die Gemeinschaftswährung hatte am Vorabend zugelegt nach der Entscheidung der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen. Zuletzt kostete ein Euro 1,1070 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs vor der Zinsentscheidung auf 1,0991 (Dienstag: 1,0997) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       		1,1070		0,11%
USD/Yen            	104,73		-0,63%
Euro/Yen       		115,94		-0,53%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nach einem kräftigen Rückschlag am Vortag wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete 43,56 US-Dollar. Das waren neun Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um zehn Cent auf 42,02 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Daimler rechnet mit radikalen Umbruch im Güterverkehr und will Anfang 2017 neuen Service zur besseren Online-Überwachung von Lastwagen einführen, Interview mit dem Chef der Daimler-Lkw-Sparte, Wolfgang Bernhard, Interview, HB, S. 18, 19

- Ifo-Chef Clemens Fuest: EU-Kommission demontiert Stabilitäts- und Wachstumspakt, HB, S. 4, 5

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verhinderte Geldbussen für Spanien und Portugal, HB, S. 1, 4, 5

- EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker: Spanien und Portugal droht Entzug von Strukturfonds, HB, S. 1, 4, 5

- Solarworld-Chef Frank Asbeck rechnet im US-Rechtsstreit mit einem Lieferanten weiter mit einem Vergleich, Interview, HB, S. 23

- Prozess in Irland setzt VW unter Druck, HB, online

- Banken-Experte Hans-Peter Burghof rät Deutsche-Bank-Chef John Cryan zur Fortsetzung des eingeschlagenen Spart- und Sanierungskurses und Schärfung des Geschäftsmodells, Interview, HB, S. 31

- Ökonom Seyfetting Gürsel sieht erst einmal keine Gefahr einer Schuldenkrise in der Türkei, mahnt aber zur Demokratie, Interview, FAZ, S. 18

- Investor George Soros sieht in Brexit grosse Chance für das übrige Europa. Es kann eine positive Dynamik einleiten, Gastkommentar, HB, S. 48

- Vorsitzender der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, will Deutschland wirtschaftlich einholen und weist EU-Kritik am Umgang mit Verfassungsgericht zurück. Er schliesst zudem Polen-"Brexit" aus, Bild, S. 2

- Amazon-Gründer und Unternehmenschef Jeff Bezos sieht glänzende Zukunft für die von ihm gekaufte Zeitung "Washington Post", Interview, Welt, S. 12

- Hedgefonds aus Boston wettet rund 130 Millionen Euro gegen die Deutsche Bank, Die Zeit

- HanseMerkur wollte Joint Venture mit Unister gründen, Die Zeit

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dpa-AFX

(AWP)