Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
08.08.2016 07:29

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach den starken Vorwochen zeichnet sich am Montag im Dax zunächst kaum eine Veränderung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,11 Prozent höher auf 10 379 Punkte. In den vergangenen vier Wochen war der Dax um über 7,5 Prozent angesprungen - alleine am Freitag nach den guten US-Jobdaten um knapp 1,5 Prozent.

USA: - HÖHER - Robuste Arbeitsmarktdaten haben der Wall Street am Freitag neuen Auftrieb gegeben. Der Dow Jones Industrial schloss 1,04 Prozent höher bei 18 543,53 Punkten. Auf Wochensicht verzeichnete der US-Leitindex damit ein Plus von 0,6 Prozent. Der marktbreite S&P 500 stieg zum Handelsschluss am Freitag auf ein Rekordhoch bei 2182,87 Punkten.

ASIEN: - DURCHWEG HÖHER - Die asiatischen Aktienmärkte sind der Wall Street in die Gewinnzone gefolgt. Am kräftigsten legte am Montag der Nikkei-225-Index zu mit 2 Prozent im späten Handel. Selbst Chinas Börsen kletterten trotz schwacher Aussenhandels-Zahlen: Im Juli waren Ex- und Importe gemessen in Dollar erneut deutlich zurückgegangen.

DAX                10.367,21	    1,36%
XDAX               10.378,84	    1,37%
EuroSTOXX 50		2.973,71		1,41%
Stoxx50        		2.864,51		0,86%

DJIA               18.543,53	    1,04%
S&P 500        		2.182,87		0,86%
NASDAQ 100  		4.791,21		1,00%

Nikkei 225         16.596,39        2,10% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Verlusten in den Tag starten und sich dann zwischen 166,40 und 167,60 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank.

Bund-Future   		167,07		-0,26%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - der Euro hat sich bis zum Montagmorgen von seinen Verlusten erholt, die er angesichts der robusten US-Arbeitsmarktdaten vor dem Wochenende eingefahren hatte. Am Morgen übersprang er wieder die Marke von 1,11 US-Dollar und kostete zuletzt 1,1104 Dollar. Im europäischen Handel am Freitag war die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,1046 Dollar abgerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch deutlich höher auf 1,1156 (Donnerstag: 1,1136) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1104		0,14%
USD/Yen             102,01		0,17%
Euro/Yen       		113,27		0,32%

ROHÖL - HÖHER - Die Ölpreise haben am Montag im frühen Handel im Plus notiert. Somit halten die Kurse ihre leichte Erholungstendenz, die am Mittwoch mit den jüngsten Daten zu den US-Ölreserven eingesetzt hatte. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 44,48 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 21 Cent auf 42,01 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Börse hält sich Optionen für Sitz nach LSE-Übernahme offen, HB, S. 31 -

Studie: VW-Tochter Skoda fährt den anderen davon, HB, S. 1, 14, 15

- Die CDU will künftig die Zuständigkeiten für die Digitalisierung im Kanzleramt bündeln und dafür einen Staatsminister einsetzen, HB, S. 9

- BASF prüft eine Investition von vier Milliarden Dollar im Iran, HB, S. 23

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Drohnenflüge regulieren, Interview, FAZ, S. 17

- Bundesregierung will bundesweit einheitlichen Zugang zu Ladesäulen für alle batteriebetriebenen Autos erzwingen, FAZ, S. 17

- Der christliche Krankenhauskonzern Agaplesion wächst dank Übernahmen kräftig - und gibt dabei keinen Cent aus, Interview mit Vorstandsvorsitzenden Markus Horneber, HB, S. 18

- Mitglied der US-Zentralbank Fed, Jerome Powell, warnt vor einer Stagnationsfalle, FT, S. 2

- Mindestpensionen von Bundesbeamten steigen, Bild, S. 1

- Der CDU-Wirtschaftsflügel (MIT) verlangt, dass mittlere Einkommen und Familien ab 2018 steuerlich um 33 Milliarden Euro entlastet werden, Bild, S. 2

- Expertengremium dringt auf Reform des Antidiskriminierungsgesetzes, Welt, S. 9

- Jusos kündigen Nein zu Freihandelsabkommen Ceta an, Interview mit Juso-Chefin Johanna Ueckermann, Welt, S. 4 - Flüchtlingsdeal mit der Türkei: EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos sieht EU gewappnet für Scheitern des Abkommens mit Ankara, Welt, S. 1

- Wirtschaftsflügel der Union will Bürger um mehr als 30 Milliarden Euro entlasten, SZ, S. 1 sowie 4 und 5 auch Welt, S. 10

- Innenminister mehrerer Bundesländer fordern: Facebook soll Ermittlern schneller helfen, SZ, S. 1 und 4

- Siemens-Personalchefin Janina Kugel erwartet nicht, dass die Flüchtlinge das Fachkräfteproblem von einem Tag auf den anderen lösen, Interview, SZ, S. 18

- Linken-Vorsitzender Bernd Riexinger fordert sofortigen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Funke Mediengruppe

- Kunden verlieren wahrscheinlich ihr Geld: Hard Candy-Studios werden jetzt verkauft, Der Tagesspiegel

- WDH/Reform zum Haltbarkeitsdatum von Lebensmitteln zieht sich hin, Tagesspiegel

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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(AWP)