Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
10.08.2016 07:37

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - PAUSE - Nach dem satten Kurssprung vom Vortag muss der Dax seine Gewinne am Mittwoch wohl zunächst einmal verdauen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,09 Prozent tiefer auf 10 683 Punkte. Tags zuvor hatte der Dax einen Satz von 2,5 Prozent auf ein neues Jahreshoch gemacht.

USA: - STILLSTAND - Die Wall Street ist am Dienstag ungeachtet erneuter Rekordstände kaum von der Stelle gekommen. Der US-Aktienmarkt sei nicht gerade billig, sagte ein Anlageexperte. Auch weil der gute Arbeitsmarktbericht vom Freitag die Diskussion um steigende Zinsen im weiteren Jahresverlauf wieder angefacht habe, könnte der Aufwärtstrend bald stocken.

ASIEN: - DURCHSCHNAUFEN - Asiens Anleger haben es nach einer guten ersten Wochenhälfte am Mittwoch ruhig angehen lassen. Die Kurse pendelten um die Nulllinie. In Japan drückte der wieder gestiegene Yen etwas auf die Stimmung, da eine starke Währung den Export erschwert. "Der Markt legt eine Verschnaufpause ein", sagte ein Aktienstratege.

DAX              		10.692,90   	2,50%
XDAX            		10.676,06   	2,37%
EuroSTOXX 50	    	3.029,18		1,55%
Stoxx50         		2.881,78		0,74%

DJIA             		18.533,05   	0,02%
S&P 500         		2.181,74		0,04%
NASDAQ 100      		4.795,75		0,23%

Nikkei 225              16.792,08      0,16% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Der Bund-Future sollte den Tag freundlich beginnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Der Bund-Future sollte sich seiner Meinung nach im Tagesverlauf zwischen 166,85 und 168,00 bewegen, wobei es gegen Abend Druck auf die Kurse geben dürfte.

Bund-Future   		167,54		0,28%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne bis zum Mittwochmorgen kontinuierlich ausgebaut. Am Mittwochmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1152 US-Dollar - damit setzte sich die Aufwärtsbewegung aus dem späten Nachmittagshandel vom Vortag fort. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs noch auf 1,1078 (Montag: 1,1087) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1152		0,32%
USD/Yen        		101,15		-0,72%
Euro/Yen       		112,82		-0,39%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nahezu unverändert gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 44,98 US-Dollar und damit so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September fiel um 5 Cent auf 42,72 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Im Bundeswirtschaftsministerium wachsen die Zweifel an einem erfolgreichen 
  Abschluss der Verhandlungen für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP,
  HB, S. 1, 4 und 5 
- Die Commerzbank muss für den Ausbau des Geschäfts mit der Vermögensverwaltung
  für Reiche ihre Berater umschulen. "Wealth Management ist nicht Private 
  Banking mit einer weiteren Null", Interview mit Bereichsvorstand Gustav 
  Holtkemper, FAZ, S. 26 
- DZ Bank senkt Aktienquote in Musterportfolio auf null und setzt auf Anleihen, 
  Interview mit dem DZ-Bank-Chefstrategen Christian Kahler, HB, S. 29 
- Flixbus braucht für weitere Expansion keinen Börsengang - "Für uns ist es 
  leichter, Geld auf dem privaten Kapitalmarkt zu kommen", Interview mit dem 
  Flixbus-Geschäftsführer Andre Schwämmlein, HB, S. 18, 19 
- Führende deutsche EU-Abgeordnete fordern grundlegende Reform des EU-Haushalts,
  Gespräch mit Chefin des Haushaltskontrollauschusses Inge Grässle (CDU), Welt,
  online 
- Hotelportal Booking.com fordert europaweit einheitliche Regelungen im 
  Rechtsstreit um Bestpreis-Klauseln, Interview mit Gillian Tans, 
  Vorstandschefin von Booking.com, SZ, S. 18 
- DIHK-Aussenwirtschaftschef Volker Treier zu Handel mit Türkei: 'Jetzt macht 
  sich Ernüchterung breit', Interview Passauer Neue Presse 

(AWP)