Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
19.08.2016 07:45

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - TIEFER - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt dürften es zum Wochenausklang ruhig angehen lassen. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitagmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,10 Prozent tiefer auf 10 592 Punkte. Nach starken Kursgewinnen seit Anfang Juli war dem deutschen Leitindex jüngst die Luft ausgegangen. Er pendelte die vergangenen Tage auf hohem Niveau.

USA: - IM PLUS - Gestützt vom weiter kräftig gestiegenen Ölpreis haben die US-Börsen am Donnerstag doch noch ein kleines Plus verbucht. Im insgesamt recht ruhigen Handel verweilten die wichtigsten Indizes fast die gesamte Zeit über unweit ihrer Rekordhochs ohne grössere Bewegungen. Gegen Ende kam schliesslich noch etwas Auftrieb, so dass der Dow Jones Industrial letztlich den Tag mit plus 0,13 Prozent auf 18 597,70 Punkte beendete. Am Montag war der Leitindex bei rund 18 668 Punkten auf den höchsten Stand seiner Geschichte geklettert.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Zum Ende der Woche haben die asiatischen Börsen um die Nulllinie geschwankt. Die Kursausschläge hielten sich dabei in engen Grenzen. Für die gesamte Woche konnte der Nikkei-225-Index sein Minus auf rund 2 Prozent eindämmen - der starke Yen, der die Exporte erschwert, hatte den Leitindex zwischenzeitlich ausgebremst. Hongkong, Shanghai und Shenzhen schafften derweil ein Wochenplus zwischen 1 und 3 Prozent.

DAX                10.603,03	    0,62%
XDAX               10.591,11	   -0,23%
EuroSTOXX 50		2.995,30		0,50%
Stoxx50        		2.861,73		0,50%

DJIA               18.597,70	    0,13%
S&P 500        		2.187,02		0,22%
NASDAQ 100  		4.808,68		0,07%

Nikkei 225         16.554,30        0,41% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Bund-Future sollte wenig verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Die Marktteilnehmer dürften es im Tagesverlauf ruhig angehen lassen, zumal es auch keine Impulse von Konjunkturdaten geben werde. Gojny sieht den Bund-Future zwischen 167 und 168 schwanken.

Bund-Future   		167,56		0,25%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat seine abendlichen Kursgewinne bis zum Freitagmorgen nicht ganz halten können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1338 US-Dollar, nachdem sie im Wall-Street-Handel bis auf 1,1366 Dollar gestiegen war. Das war der höchste Stand seit den Turbulenzen angesichts der Brexit-Entscheidung Mitte Juli. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,1321 (Mittwoch: 1,1276) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1338		-0,15%
USD/Yen             100,31		 0,43%
Euro/Yen       		113,73		 0,28%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Freitag ihren Steigflug der vergangenen Wochen fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 51,09 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im September stieg um 37 Cent auf 48,59 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Bank Whistleblower weist 8,5 Millionen US-Dollar SEC-Geld ab, FT, S. 1

- Finanzinvestor Carsten Maschmeyer fordert von deutschen Start-ups, sich besser zu verkaufen, Interview, HB, S. 58 und 59

- Yuan-Handelsplatz in Frankfurt erfüllt die Erwartungen nicht, HB, S. 22 und 23

- Ökostromumlage soll knapp unter 7 Cent bleiben, FAZ, S. 22

- Ankara will der EU spätestens in sechs Jahren beitreten, Interview mit dem türkischen EU-Botschafter Selim Yenel, Welt, S. 6

- Volkswagen geht hart gegen Zulieferer vor, die den Autokonzern bestreiken und die Produktion teilweise zum Stillstand bringen, SZ, S. 17

- Der hochmoderne Schützenpanzer "Puma" ist nicht dicht, SZ-online

- Bauernpräsident Joachim Rukwied: Schlechte Stimmung unter Landwirten wegen Ernte, Interview, Passauer Neue Presse

- Höhere Strafe schreckt Schwarzfahrer nicht ab, Wiwo

- Opel Ampera-e kommt mit deutlich mehr Reichweite als Schwester-Modell Chevy-Bolt, Wiwo

- Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, fordert ein abgestuftes Qualitätssiegel für Fleischprodukte im Supermarkt, Interview, Rheinische Post

- WDH/Baden-Württemberg zieht Geldanlagen aus klimafeindlichen Branchen ab, Badische Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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(AWP)