Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
23.08.2016 07:32

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Nach dem schwächeren Wochenauftakt dürfte der Dax am Dienstag mit leichten Gewinnen starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,26 Prozent höher auf 10 522 Punkte. Allzu weit dürften sich die Anleger aber vor der Zentralbankkonferenz in Jackson Hole am Freitag nicht aus der Deckung wagen, meinten Marktteilnehmer.

USA: - KAUM BEWEGT - Nur wenig bewegt und ohne klaren Trend haben sich die US-Aktienmärkte zu Beginn der neuen Woche präsentiert. Fehlende Impulse von Konjunkturdaten und relative Ruhe von der Unternehmensseite hätten nur wenige Anleger aktiv werden lassen, hiess es am Markt. Für Unsicherheit sorgten wieder zunehmende Befürchtungen einer baldigen US-Zinserhöhung sowie schwache Ölpreise.

ASIEN: - RUHIG - Nach einem durchwachsenen Wochenstart haben Asien Aktienmärkte am Dienstag einen eher ruhigen Handel erlebt. Die Kurse in Japan pendelten um die Nulllinie und auch andernorts hielten sich die Ausschläge in Grenzen. Etwas Druck kam von den weiter sinkenden Ölpreisen.

DAX              		10.494,35	-0,47%
XDAX            		10.512,91	-0,54%
EuroSTOXX 50		     2.960,37	-0,26%
Stoxx50        		     2.834,26	-0,13%

DJIA             		18.529,42	-0,12%
S&P 500        		     2.182,64	-0,06%
NASDAQ 100  		     4.808,56	 0,05%

Nikkei 225              16.582,93   -0,09% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte den Tag mit leichten Verlusten beginnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Der Bund-Future bleibe insgesamt aber gut unterstützt und sollte sich im Tagesverlauf zwischen 166,80 und 168,50 bewegen. Die Markit-Einkaufsmanagerindizes sollten eher stützend wirken, meinte Gojny.

Bund-Future   		167,53		0,31%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Dienstagmorgen zugelegt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1336 US-Dollar gehandelt und damit auch höher als im Wall-Street-Handel am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1306 Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1336		0,14%
USD/Yen            	100,15		-0,19%
Euro/Yen       		113,53		-0,04%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind bis zum Dienstagmorgen weiter gefallen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,66 US-Dollar gehandelt und damit 0,50 Dollar weniger als zu Wochenbeginn. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) rutschte um 0,61 Dollar auf 46,80 Dollar ab. Experten sprachen von einer Korrektur nach einem merklichen Anstieg seit Anfang August. Zudem hatten sich die Bohraktivitäten in den USA jüngst verstärkt.

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PRESSESCHAU

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- Französischer Regierungsbericht zu Renault-Dieselabgaswerten soll wichtige Details verschwiegen haben, FT, S. 1

- US-Klägeranwalt Michael Hausfeld wirft VW im Abgasskandal weiter Sturheit vor, Interview, HB, S. 16-17

- Thyssengas-Chef Axel Botzenhardt weiter von Ostseepipeline Nordstream 2 überzeugt, Gespräch, HB, S. 22-23

- Gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte soll für weniger Unternehmen gelten als bisher bekannt, HB, S. 8

- Einzelne Mitglieder der EU-Solarfirmen-Lobby fordern Ende von Strafzöllen für Solarzellen, HB, S. 14-15

- Kündigungswelle hochrangiger Manager bei der BHF-Bank nach Übernahme durch französische Oddo, HB, S. 31

- VW-Kurzarbeit kann 10 Millionen Euro pro Woche kosten, Bild, S. 2

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dpa-AFX

(AWP)