Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
29.08.2016 07:35

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE - Nach der letztlich kaum veränderten Vorwoche zeichnen sich nun am Montag Verluste ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,68 Prozent tiefer auf 10 516 Punkte. Der Feiertag in Grossbritannien dürfte den ohnehin ruhigen Handel zusätzlich bremsen.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Nur wenig verändert und mit uneinheitlicher Tendenz sind die US-Aktienmärkte ins Wochenende gegangen. Dabei liessen die Standardwerte an der NYSE überwiegend etwas Federn, während die an der Nasdaq geführten Technologietitel mehrheitlich moderat zulegten. Dominiert wurde der Handelsverlauf ausschliesslich von Äusserungen von US-Notenbank-Repräsentanten.

ASIEN: - GEMISCHT - An den asiatischen Aktienmärkten hat sich am Montag keine einheitliche Richtung durchgesetzt. In Japan sorgte der schwächere Yen, der Exporte erleichtert, für einen deutlichen Kursgewinn. Hintergrund waren die Äusserungen von US-Notenbankern, die Spekulationen um eine baldige weitere Leitzinserhöhung in den USA nährten. Chinas Aktienmärkte pendelten derweil um die Nulllinie; in Australien ging es abwärts.

DAX              		10.587,77	0,55%
XDAX            		10.522,75	0,10%
EuroSTOXX 50	    	3.010,36	0,76%
Stoxx50         		2.860,49	0,53%

DJIA             		18.395,40	-0,29%
S&P 500         		2.169,04	-0,16%
NASDAQ 100      		4.783,69	0,17%

Nikkei 225              16.743,75   2,34% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit Kursverlusten in den Tag starten und sich zwischen 166,50 und 167,65 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Nach den jüngsten Aussagen von US-Notenbankern sei die Wahrscheinlichkeit für Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr gestiegen.

Bund-Future   		167,01		-0,22%

DEVISEN: - EURO BEI 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Montagmorgen etwas berappelt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1203 US-Dollar. Am Ende der Vorwoche war der Euro unter die Marke von 1,12 Dollar gefallen, nachdem der Vizechef der US-Notenbank Fed, Stanley Fischer, die Möglichkeit von gleich zwei Leitzinserhöhungen in diesem Jahr angedeutet hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag noch auf 1,1290 (Donnerstag: 1,1290) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1203		0,07%
USD/Yen          	102,25		0,43%
Euro/Yen       		114,55		0,50%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,33 US-Dollar. Das waren 59 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 65 Cent auf 46,99 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Buchverlag Bastei Lübbe verspricht positive Entwicklung, Interview mit 
  Unternehmenschef Thomas Schierack, HB, S. 17 
- EU gibt Verlagen 20 Jahre Leistungsschutz, HB, S. 6 
- Busunternehmen profitieren vom Fernbusmarkt, HB, S. 20 
- "Sparen ist eine Daueraufgabe", BHF-Vorstand Joachim Häger über die 
  Restrukturierung des Vermögensverwalters, Interview, HB, S. 30 
- Amazon kurz vor Einführung vor Abo-Musik-Streaming-Service, FT, S. 13 
- Staatlich kontrollierte polnische Versicherung PZU vor Kauf von 
  Unicredit-Beteiligung an polnischer Bank Pekao, FT, S. 16 
- Uniper-Börsengang in der zweiten Septemberhälfte, FAZ, online 
- 'BamS': Piëch sprach Winterkorn im März 2015 auf Abgasermittlung an
- Tsipras will Schuldenreduzierung und Reparationen aus Deutschland 

mk

(AWP)