Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
31.08.2016 07:41

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - UNVERÄNDERT - Nach dem starken Wochenbeginn dürfte der Dax am Mittwoch zunächst etwas an Fahrt verlieren. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt kaum verändert auf 10 652 Punkte.

Mit den näher rückenden US-Arbeitsmarktdaten am Freitag dürfte die Zurückhaltung steigen, hiess es am Markt. Etwas Unterstützung gegen Gewinnmitnahmetendenzen kommt von den Überseebörsen: So bleibt die Börse in Tokio im Aufwind und der Nikkei steht kurz vor einem erneuten Test des Sommerhochs knapp unter 17 000 Punkten. An der Wall Street halten sich die Indizes beharrlich in Sichtweite ihrer Rekordstände.

USA: - UNSICHER - Die Ungewissheit über die US-Geldpolitik bewegt weiter die Gemüter an der Wall Street: Nach einem positiven Wochenauftakt ging es am Dienstag wieder moderat nach unten. Belastend kam der fortgesetzte Anstieg des US-Dollar hinzu. Ein stärkerer Dollarkurs kann die von US-Konzernen im Ausland erzielten Umsatzerlöse schmälern.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Morgen überwiegend leicht im Plus. Der japanische Leitindex Nikkei profitierte von einem schwächeren Yen. Viele Anleger freunden sich mit dem Gedanken an, dass die amerikanische Notenbank Fed in diesem Jahr vielleicht doch noch die Zinsen erhöhen könnte. "Es sieht danach aus als ob die Marktteilnehmer dafür eine höhere Wahrscheinlichkeit sehen", sagte ein Analyst in Tokio. Mit Spannung werden nun die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag erwartet, die unter anderem massgeblich sein dürften für den weiteren Kurs der Fed.

DAX                10.657,64	    1,07%
XDAX               10.657,79	    0,78%
EuroSTOXX 50		3.030,75		1,08%
Stoxx50        		2.874,91		0,61%

DJIA               18.454,30	   -0,26%
S&P 500        		2.176,12	   -0,20%
NASDAQ 100  		4.776,00	   -0,31%

Nikkei 225         16.884,69       +0,95% (6:56 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed bleibt das beherrschende Thema an den Finanzmärkten. Der Bund-Future sollte indes erneut kaum verändert in den Tag gehen. Es stünden keine Impulse an, schreiben die Experten der Helaba. Sie erwarten eine Handelsspanne von 167,00 bis 168,20.

Bund-Future   		165,33		0,01%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Die Gemeinschaftswährung hat sich am Mittwochmorgen wieder erholt. Nachdem der Eurokurs am Dienstag nach guten Zahlen zur Konsumlaune in den USA auf 1,1143 US-Dollar gefallen war, ging es nun wieder hoch für den Euro auf 1,1157 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1168 (Montag: 1,1170) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8954 (0,8953) Euro gekostet.

(Alle Kurse 7:01 Uhr)
Euro/USD       		1,1157		0,13%
USD/Yen             103,00		0,04%
Euro/Yen       		114,92		0,16%

ROHÖL - LEICHT AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch kaum verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,42 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um zwei Cent auf 46,37 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Urs Rohner will auch nach 2018 an der Spitze der Credit Suisse bleiben, Interview, HB, S. 1 und 28-29

- Fast die Hälfte der US-Kunden von VW hat dem Entschädigungsplan von Ende Juni zugestimmt, HB, S. 19

- Medienunternehmer Herbert Kloiber will sich vom österreichischen Privatsender ATV trennen, Interview, HB, S. 44

- WDH: UBS verkauft kleine Tochtergesellschaft in Deutschland, FAZ, S. 19

- Google greift Uber mit neuem Mitfahrgelegenheitsangebot in San Francisco an, WSJ, A1 und A2

- Der scheidende Adidas-Chef Herbert Hainer rechnet auch nach seinem Abgang mit zweistelligen Wachstumsraten in den USA, Interview, S. B3 und B5

- Ein Betreiber von KFC und Pizza Hut in Südostasien plant IPO, WSJ, B7 - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat deutsche Fehler in der Flüchtlingspolitik in der Vergangenheit eingeräumt: "Auch wir Deutschen haben das Problem zu lange ignoriert", Interview, SZ, S. 1 und 4

- Vom Bundestag befragte Fachleute warnen: Auch die neuen Abgasmessungen im Autoverkehr lassen noch Tricksereien der Hersteller zu, SZ, S. 19

- Deutschland-Chef des Allianz-Industrieversicherers, Christopher Lohmann, rechnet mit verschärftem Wettbewerb, Interview, Böz, S. 5

- Waggonvermieter VTG braucht eine Atempause, Interview mit VTG-Chef Heiko Fischer, BöZ, S. 10

- Berentzen-Chef Frank Schübel: "Berentzen bleibt auf drei Beinen", Interview, BöZ, S. 12

- Starke Baukonjunktur verleiht Sanitärgeschäft Rückenwind, Interview mit Villeroy & Boch-Chef Frank Göring, BöZ, S. 12

- Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD): TTIP vor dem Aus, Interview, Welt, online

- Bund schliesst 8000 Familienkassen, um Kindergeld-Betrug zu verhindern, Bild, S. 1 und 2

- Der US-Handelsbeauftragte Michael Froman hat im neu entbrannten Streit um das Freihandelsabkommen TTIP Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) kritisiert und die EU zu mehr Engagement in den Verhandlungen aufgerufen, Spiegel-Online - SPD wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Fehler bei TTIP vor, Funke Mediengruppe

- Union und SPD streiten über Freihandelsabkommen TTIP, Passauer Neue Presse

- Grüne fordern Abbruch der TTIP- und Ceta-Gespräche, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann fordert Steuergeld für Ost-Rente

- Mindestlohn hilft nicht gegen Kinderarmut, Frankfurter Rundschau

- Thyssen-Krupp-Betriebsräte befürchten Werksschliessungen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, SZ, S. 20

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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(AWP)