Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
01.09.2016 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach dem leichteren Vortag dürfte der Dax am Donnerstag wieder etwas zulegen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,28 Prozent höher auf 10'622 Punkte. Die Anleger warten weiter mit Spannung auf den US-Arbeitsmarktbericht am morgigen Freitag.

USA: - ABWARTEND - Die Anleger an der Wall Street scheuen vor wichtigen US-Arbeitsmarktdaten weiterhin das Risiko. Der Dow Jones Industrial fiel am Mittwoch bis Handelsende um 0,29 Prozent auf 18'400,88 Punkte. Für den August bedeutet das ein moderates Minus von 0,17 Prozent. Zur Monatsmitte war der US-Leitindex noch auf ein Rekordhoch geklettert, anschliessend ging ihm angesichts durchwachsener Signale zum Zustand der US-Wirtschaft sowie Spekulationen über Zinserhöhungen durch die Fed die Luft aus.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Börsen stehen weiter im Bann des am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktberichts. Gemischt ausgefallene Frühindikatoren aus China konnten keine grossen neuen Impulse setzen. Während Chinas Festlandsmärkte deswegen leicht im Minus tendierten, schwankte der japanische Leitindex Nikkei zwischen Plus und Minus und konnte zuletzt leichte Zugewinne verzeichnen.

DAX              		10.592,69	-0,61%
XDAX            		10.588,51	-0,65%
EuroSTOXX 50    		3.023,13	-0,25%
Stoxx50        	    	2.862,91	-0,42%

DJIA             		18.400,88	-0,29%
S&P 500         		2.170,95	-0,24%
NASDAQ 100      		4.771,06	-0,10%

Nikkei 225              16.912,54   +0,15% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Der Bund-Future sollte wenig verändert in den Tag starten. Die Anleger warteten weiter auf den morgen anstehenden US-Arbeitsmarktbericht, schreibt Dirk Gojny, Experte der National Bank am Morgen. Er erwartet den Bund mit einer Handelsspanne zwischen 166,80 und 168,00.

Bund-Future   		165,33		0,01%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro hat sich auch am Morgen kaum vom Fleck bewegt. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung bereits am Vortag unter dem Strich kaum bewegt hatte, lag sie am frühen Donnerstag minimal im Minus bei 1,1153 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1132 (Dienstag: 1,1168) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8983 (0,8954) Euro.

(Alle Kurse 7:08 Uhr)
Euro/USD       		1,1153		-0,05%
USD/Yen        		103,28		-0,14%
Euro/Yen       		115,19		-0,18%

ROHÖL - ERHOLUNG - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag etwas von den starken Vortagesverlusten erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,22 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) erhöhte sich um 31 Cent auf 45,01 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) unterstützt Apple im Steuerstreit 
  mit EU-Kommission, SZ, S. 13 
- Unter Ökonomen herrscht Sekpsis bezüglich TTIP, Mitglieder-Umfrage des 
  Bundesverbands Deutscher Volks-und Betriebswirte (bdvb), WiWo 
- Bundesverkehrsministerium wirft Fiat Schummeleien bei Dieselmotoren vor, WiWo 
- BDI-Präsident Ulrich Grillo fordert die Bundesregierung auf, sich geschlossen 
  für TTIP stark zu machen, Funke Mediengruppe 
- Streit um TTIP: Union wirft SPD-Chef Gabriel Schlingerkurs vor, Neue 
  Osnabrücker Zeitung

(AWP)