Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
28.09.2016 07:36

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax dürfte am Mittwoch wenig verändert in den Tag starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Handelsauftakt 0,14 Prozent höher bei 10 375 Punkten. Am Vortag war er nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht, hatte seine Verluste bis Börsenschluss aber teilweise wieder wettgemacht.

USA: - AUFWÄRTS - Eine gute Stimmung unter den US-Verbrauchern hat am Dienstag auch die Laune der Anleger an der Wall Street aufgehellt. Zudem sorgte das gute Abschneiden von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Fernsehduell gegen ihren Konkurrenten Donald Trump für Erleichterung. So sehen viele Analysten einen möglichen Wahlerfolg von Trump als das grössere politische und wirtschaftliche Risiko.

ASIEN: - ABWÄRTS - Für die asiatischen Börsen ging es am Mittwochmorgen nach unten. Sorgen um den Bankensektor, befeuert durch Gerüchte um die Deutsche Bank und den damit verbundenen weiteren Sinkflug der Aktie des Geldhauses, haben den Anlegern die Stimmung verdorben. In Japan stand der Leitindex Nikkei ferner durch Befürchtungen über einen wieder steigenden Yen unter Druck. Für Unsicherheit sorgt ferner der Ausgang des Opec-Treffens sowie die Unklarheit über den weiteren Kurs der Fed. Heute wird Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Bankenausschuss sprechen.

DAX              		10.361,48	-0,31%
XDAX            		10.402,95	0,12%
EuroSTOXX 50		     2.970,84	-0,17%
Stoxx50        		     2.830,24	0,18%

DJIA             		18.228,30	0,74%
S&P 500        		     2.159,93	0,64%
NASDAQ 100  		     4.866,71	1,03%

Nikkei 225              16.424,14  -1,56% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Am Rentenmarkt dürften heute vor allem die Auftritte europäischer und amerikanischer Notenbanker im Blickpunkt stehen. Dirk Gojny, Experte der National Bank, erwartet einen gut behaupteten Handelsstart des Bund-Future und einen Handel in der Spanne zwischen 165,40 und 166,70.

Bund-Future   		166,00		0,19%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch wieder etwas nachgegeben und notierte bei 1,1209 US-Dollar. Im New Yorker Handel hatte sich die Gemeinschaftswährung am Dienstag nach Verlusten etwa berappelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1220 (Montag: 1,1262) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8913 (0,8879) Euro.

(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD       		1,1209		-0,06%
USD/Yen             100,67		0,24%
Euro/Yen       		112,84		0,20%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach deutlichen Verlusten am Vortag etwas zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,22 US-Dollar und damit 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um elf Cent auf 44,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Während bei Bayer momentan die Übernahme von Monsanto im Vordergrund steht, werkelt der Pharma- und Chemiekonzern auch an grösseren Spartenverkäufen, FAZ, S. 21

- Der Lufthansa-Aufsichtsrat wird nicht nur darüber beraten, Teile der Verbindungen von Air Berlin durch Eurowings zu übernehmen, sondern auch die Komplettübernahme der Beteiligung Brussels Airlines steht auf der Agenda, HB, S. 22

- RWE-Tochter Innogy wird zum Handelsstart am 7. Oktober zum wertvollsten deutschen Energiekonzern, HB, S. 1

- Bezüglich der Ungleichbehandlung zwischen US- und EU-Kunden beim Dieselskandal ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, Interview mit EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourová, HB, S. 10

- MAN rechnet mit Tausenden Lkw-Bestellungen auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover, HB, S. 24

- Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme fordert mehr Investitionen in Deutschland, HB, S. 12

- "Für mich gehören perspektivisch die Bankenaufsicht der EZB, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde Eba und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (Esma) unter ein Dach", Interview mit dem Präsidenten des Verbands der öffentlichen Banken (VÖB), Gunter Dunkel, HB, S. 32

- Deutsche-Bank-Chef: Staatshilfen 'kein Thema' - Keine Kapitalerhöhung, Interview mit John Cryan, Bild, S. 2

- Chefökonom der Deutschen Bank David Folkerts-Landau macht EZB für Reformstau in Europa verantwortlich, Welt, S. 13

- Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor neuer Bankenkrise, Interview, Neue Osnabrücker Zeitung

- EU-Verkehrsminister fordern härteres Vorgehen gegen Sozialdumping im Lkw-Verkehr, Funke Mediengruppe

- Massenrückrufe: Airbag-Zulieferer Takata sucht nach Sanierungspartner, Nikkei

- Unternehmen hat einen soliden Plan für die Bus-Sparte, Interview mit Volvo-Chef Håkan Samuelsson, Dagens Industri

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dpa-AFX

(AWP)