Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
18.10.2016 07:43

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstag ein freundlicher Auftakt ab. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,32 Prozent höher auf 10 537 Punkte. Damit würde die unter dem Strich richtungslose Schaukelbörse der vergangenen Wochen weitergehen. Neben der Geldpolitik der Notenbanken und dem Rätselraten, wann die US-Notenbank Fed den Leitzins weiter nach oben schrauben wird, bleiben die Blick auf die langsam Fahrt aufnehmende Berichtssaison der Unternehmen gerichtet. So kappte etwa der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental wegen einer ganzen Serie von Problemen seine Gewinnprognose.

USA: - RUNTER - Enttäuschende Konjunkturnachrichten haben die Wall Street am Montag etwas belastet. So hatte sich die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York im Oktober überraschend weiter verschlechtert. Ferner war die Industrieproduktion in den USA im September wie erwartet lediglich moderat gestiegen. Zudem sorgten die schwächelnden Ölpreise für Zurückhaltung. Sie könnten auf eine Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums hindeuten.

ASIEN: - ALLES IM PLUS - Nach den durchwachsenen Vortagen haben sich Asiens Börsen am Dienstag durch die Bank von ihrer positiven Seite gezeigt. Steigende Ölpreise sorgten für gute Laune. Allerdings hielten sich die Ausschläge an den meisten Handelsplätzen in Grenzen; der japanische Markt lag im späten Handel nur knapp im Plus.

DAX              	10.503,57	-0,73%
XDAX            	10.510,32	-0,73%
EuroSTOXX 50		3.008,72	-0,54%
Stoxx50        		2.808,94	-0,83%

DJIA             	18.086,40	-0,29%
S&P 500        		2.126,50	-0,30%
NASDAQ 100  		4.796,17	-0,26%

Nikkei 225          16.934,78    0,21% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte behauptet eröffnen und sich im Tagesverlauf zwischen 162,90 und 164,05 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Die Investoren würden weiterhin der Pressekonferenz nach der EZB-Tagung am Donnerstag entgegen fiebern.

Bund-Future   		163,52		0,17%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Dienstagmorgen etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1017 US-Dollar und damit wieder über 1,10 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag noch auf 1,0994 US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1017		0,16%
USD/Yen             103,95		0,06%
Euro/Yen       		114,52		0,22%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben sich nach ihrem Rutsch vom Vortag wieder berappelt. Am Dienstagmorgen stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember auf 51,79 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung verteuerte sich um 29 Cent auf 50,23 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Fratzscher-Kommission beklagt Investitionsschwäche - Ökonomen fordern 
  "umgekehrte Schuldenbremse", FAZ, S.21 
- Commerzbank streicht vor allem Arbeitsplätze im Inland, FAZ S.26, BöZ S.1,3 
- Portugal will seine Banken von faulen Krediten befreien, HB, S.28 
- "Sanktionen führen weg vom Verhandlungstisch", Interview mit dem 
  Geschäftsführer des Ostausschusses der deutschen Wirtschaft, Michael Harms, 
  zu Russland, HB, S.5 
- Institut der deutschen Wirtschaft Köln warnt: Lohnkosten in Deutschland 
  steigen schneller als die Produktivität und verteuern Exporte, Welt, S. 9 
- VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh macht eigene Batteriefabrik zur Bedingung 
  für Zukunftspakt, SZ, S. 19 
- Ergo-Chef Markus Riess will sich mit Online-Ableger selbst Konkurrenz machen, 
  Interview, SZ, S. 22 
- Lufthansa soll Interesse an Condor haben und lässt Anwälte Kartellhürden 
  prüfen, SZ, S. 22 
- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter dringt auf zügige Kapitalmarktunion, 
  BöZ, S.1 

(AWP)