Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
13.12.2016 07:35

----------

AKTIEN

----------

DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Dem Dax fehlt wohl auch am Dienstag frischer Schwung: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt kaum verändert auf 11 182 Punkte. Seit dem Zwischentief bei rund 10 400 Punkten Anfang des Monats war der Dax in sechs Handelstagen um rund 8 Prozent geklettert, trat zuletzt aber etwas auf der Stelle.

USA: - SEITWÄRTS - Die Anleger an der Wall Street sind nach dem jüngsten Rekordlauf erst einmal in Wartestellung gegangen. Ihre Blicke richten sich auf den Zinsentscheid der US-Notenbank und deren geldpolitischen Ausblick zur Wochenmitte. Zwar erklommen der US-Leitindex Dow Jones Industrial und der breiter gefasster S&P 500 im frühen Handel am Montag zunächst neue Bestmarken, dann aber bröckelten die Gewinne.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - In Asien sind die Anleger trotz an sich guter Stimmung vor der am Mittwoch anstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed lieber auf Nummer sicher gegangen. Der japanische Leitindex Nikkei lag nur minimal im Plus. In China konnten die Festlandsbörsen auch nicht von gut ausgefallenen Konjunkturdaten der Volksrepublik profitieren. Einige Investoren würden die Gelegenheit nutzen, erste Gewinne einzustreichen, meinten Händler.

DAX              		11.190,21	-0,12%
XDAX            		11.171,89	-0,53%
EuroSTOXX 50		    3.199,11		0,05%
Stoxx50        		    2.940,03		-0,38%
DJIA             		19.796,43	0,20%
S&P 500        		    2.256,96		-0,11%
NASDAQ 100  		    4.874,30		-0,44%
Nikkei 225              19.250,52      +0,5%

----------

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - ABWÄRTS - Steigende US-Renditen und hohe Ölpreise halten den Rentenmarkt nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank in Schach. Für den Bund-Future verheisst dies nichts Gutes: Es geht abwärts. Die Helaba rechnet mit einer Handelsspanne von 160,70 - 161,80.

Bund-Future   		161,22		-0,20%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Morgen kaum bewegt. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung am Vortag noch erholt hatte, lag sie am Dienstag praktisch unverändert bei 1,0635 US-Dollar. Ende der vergangenen Woche war der Kurs nach der angekündigten Verlängerung des Wertpapierkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Druck geraten. Die EZB hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0596 (Freitag: 1,0559) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9438 (0,9471) Euro gekostet.

(Alle Kurse 6:57 Uhr)
Euro/USD       		1,0635		0,01%
USD/Yen             		115,30		0,24%
Euro/Yen       		122,62		0,25%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag einen Teil ihrer Gewinne vom Wochenstart abgegeben. Bereits am Montag konnten nicht alle Gewinne gehalten werden, nachdem zahlreiche Förderländer dem Ölkartell Opec gefolgt waren und ebenfalls Produktionskürzungen angekündigt hatten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 55,53 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar sank um 23 Cent auf 52,60 Dollar.

----------

PRESSESCHAU

----------

- WDH/Deutsche-Bank-Manager sagt grenzüberschreitende Bankfusionen voraus, Interview mit Alasdair Warren, Chef des Investmentbanking in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, HB, S. 28, 29

- Auslieferung von A400M verzögert sich weiter, FAZ, S. 4

- Innovation der Arzneikonzerne in diesem Jahr fast nur aus dem Ausland, FAZ, S. 22

- Unternehmenschef des neu geformten Geldautomatenherstellers Diebold Nixdorf treibt die Integration voran und rechnet mit dem Wegfall von etwa 1600 weiteren Stellen weltweit, Interview mit Andy Mattes, FAZ, S. 22

- Bundeskartellamt warnt vor einer Sonderregel für ARD und ZDF im neuen Wettbewerbsgesetz, FAZ. S. 16

- Apotheker erhöhen Druck auf die Politik für Versandhandelsverbot, FAZ. S. 18

- Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Es werden zwar viele einfache Tätigkeiten verschwinden, aber es kommen viele neue Jobs hinzu, Interview mit Chef des weltgrössten Zeitarbeit-Anbieters Adecco, Alain Dehaze, HB, S. 20, 21

- Deutsche Bahn finanziert Atomfonds mit, HB, S. 14, 15

- Wirtschaftsverbände beklagen Vormarsch der Staatsunternehmen, HB, S. 1, 4, 5

- Forsa-Studie: "Niedrigzinsen machen viele Anleger völlig ratlos", HB, S. 34

- Die EU-Kommission droht der polnischen Regierung wegen der Verstösse

gegen rechtsstaatliche Prinzipien mit dem Entzug der Stimmrechte, Interview mit EU-Vizepräsident Frans Timmermans, HB, S. 6

- Apple erwägt Investment in SoftBanks 100-Milliarden-Dollar-Technologie-Fonds, WSJ, S. B4

- Russlands Energieminister Alexander Nowak erwartet keinen starken Preisschub bei Öl, Interview, BöZ, S. 7, Welt, S. 10

- Spezialchemiekonzern Altana will Wachstum beschleunigen, Interview mit Altana-Chef Martin Babilas, BöZ, S. 1/10

- Klinikgruppe Median will Reha-Markt aufmischen, Interview mit Median Chef Andre Schmidt und Carsten Rahlfs, Partner beim Finanzinvestor Waterland, Böz, S. 13

- Mehrere Länder wollen Nahverkehrsprivatisierungen erschweren, SZ, S. 21

- Die Deutsche Bank schreibt den Verkauf der Postbank für 2017 praktisch ab. SZ, S. 21

- Bundesländer wollen Stadtbusnetze per Gesetz besser schützen, SZ, S. 21

- Die Bundesregierung zeigt keine Ambitionen, milliardenschwere Manipulationen von Kassen wirklich zu bekämpfen, SZ, S. 17

- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und EVP-Fraktionschef

Manfred Weber (CSU) verlangen Ende der Beitrittsgespräche mit der Türkei, Welt, S. 1

- Chefin des Meinungsforschungsinstituts Allensbach über Stimmungslage in Deutschland: "Verunsicherung ist nach wie vor gross", Interview mit Renate Köcher, Welt, S. 2

- AOK- und BKK-Chefs machen die grössten Gehaltssprünge, Bild, S. 1

- 16495 Einkommensmillionäre und 7,987 Millionen Bürger in Mindestsicherung, Bild, S. 2

- 2,05 Millionen Haushalte laut Armutsbericht überschuldet, Bild, S. 2

- Spritpreise auf Jahres-Rekord, Bild, S. 1

(AWP)