Morning Briefing - International

FRANKFURT (awp international)
03.01.2017 07:34

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte am Dienstag nach positiven Konjunktursignalen aus China zunächst an seinen starken Jahresauftakt anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,25 Prozent höher auf 11 627 Punkte.

USA: - KEINE - An der New Yorker Wall Street wurde am Montag wegen des nachgeholten Feiertags zum Jahreswechsel nicht gehandelt.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Nachdem viele Börsen am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen waren, sind die Aktienmärkte am ersten Handelstag 2017 positiv ins neue Jahr gestartet. Rückenwind kam von gut ausgefallenen Stimmungsindikatoren aus der chinesischen Industrie. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Indikator legte auf 51,9 Punkte zu und fiel damit besser aus als viele Analysten erwartet hatten. An den chinesischen Festlandsbörsen ging es wie an den übrigen Aktienmärkten aufwärts. In Japan blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

DAX              		11.598,33	1,02%
XDAX            		11.586,68	1,24%
EuroSTOXX 50		     3.308,67	0,55%
Stoxx50        		     3.019,14	0,29%

DJIA             		19.762,60  -0,29%
S&P 500        		     2.238,83  -0,46%
NASDAQ 100  		     4.863,62  -1,11%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Positiv ausgefallene Stimmungsindikatoren aus dem Euroraum und am Dienstag aus China haben den Märkten einen positiven Schub verliehen. Anleihenexperte Dirk Gojny von der National-Bank rechnet allerdings beim Bund-Future mit einem kaum veränderten Start in den Tag. Im Laufe des Handels könne es vielmehr zu Gewinnmitnahmen kommen. Gojny erwartet eine Handelsspanne zwischen 163,70 und 165,15. Im Tagesverlauf dürften sich die Augen vieler Anleger auf den ISM-Stimmungsindikator aus den USA richten.

Bund-Future   		160,19		-0,12%

DEVISEN: - AUFWÄRTS -Der Euro hat sich am Dienstagmorgen wieder etwas erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vortag noch gefallen war, konnte sie nun leicht auf 1,0484 US-Dollar zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Montag den Referenzkurs auf 1,0465 (Freitag: 1,0541) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9556 (0,9487) Euro.

(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD       		1,0484		 0,23%
USD/Yen             117,34		-0,22%
Euro/Yen       		123,02		 0,00%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Die Termin-Kontrakte werden erstmals in diesem Jahr gehandelt, da am Montag in den USA alle Börsenplätze geschlossen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 57,17 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag, den 30. Dezember. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 32 Cent auf 54,04 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW-Chef-Designer Michael Mauer sieht Goldene Zeiten, Interview, HB, S. 14, 15

- Experten erwarten dieses Jahr mehr grosse Börsengänge in Deutschland als im Vorjahr, HB, S. 1,4,5

- SPD und Union können sich nicht auf Haftungserleichterungen für Handwerker einigen, FAZ, S. 17

- Wirtschaftsweiser Lars Feld für Beitragssenkung bei Arbeitslosenversicherung, FAZ, S. 15

- Niedrigzins zwingt Versicherer, ihren Rentenfaktor zu senken, FAZ, S. 23

- BP nimmt an Tender für iranische Ölreserven nicht teil, FT, S. 11

- Laut Eurostat 2016 mehr Asylanträge und -entscheidungen in Deutschland als in übrigen 27 EU-Staaten zusammen, Welt, S. 5

- Nachfolger für europäisches Kampfflugzeug Tornado soll mit Begleitdrohnen fliegen, Welt, S. 9

- Bausoftwarehersteller RIB Software will Umsatz dank des Joint Ventures mit Auftragsfertiger Flex verzehnfachen, Interview mit Vorstandschef Thomas Wolf, BöZ, S. 9

- SPD und Union wollen Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung prüfen, SZ, S. 15

- Umweltministerium beharrt auf Nein zu überlangen LKW, SZ, S. 17

- Verdi-Chef Frank Bsirske gegen Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge, Interview, Bild, S.2-3

- Neue Weisung der Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter können Hartz-IV leichter kürzen oder streichen, Bild, S. 1

- Immer mehr Kassenpatienten schliessen Zahnzusatzversicherungen ab, Funke Mediengruppe

- Arbeitgeber: Keine Sonderregelung für Flüchtlinge, Berliner Zeitung

- Die Deutsche Post hat einen kostenpflichtigen Zusatzservice für ältere Menschen und Hilfsbedürftige beendet, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

(AWP)